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Analoge Hygrometer kalibrieren

Feuchte- Handtuch- Methode

Legen Sie das Hygrometer für in ein feuchtes Handtuch. Umschließen Sie idealerweise das Hygrometer und das Handtuch mit einer Plastiktüte, um die gleichmäßige Feuchtigkeit sicherzustellen. Sorgen Sie dafür, dass kein Luftzug herrscht und die Temperatur möglichst konstant bleibt. Nach zwei Stunden müsste der Luftfeuchtigkeitsmesser eine relative Luftfeuchtigkeit von 98% haben. Wickeln Sie das Handtuch ab. Sofern der Wert abweicht, justieren Sie diesen auf 98%.

Die einstellung geschieht in den meisten Fällen auf der Rückseite des Hygromters

Wenn Sie damit fertig sind, haben Sie Ihr Hygrometer geeicht.

Salzmethode

Bei der Salz-Methode legen Sie Ihr Hygrometer in einen Gefrierbeutel. Anschließend geben Sie einen Esslöffel Salz bzw. Kochsalz in ein kleines Glas z.B. ein Schnapsglas. Das Salz befeuchten Sie mit ein paar Tropfen Wasser, sodass eine breiartige Konsistenz entsteht. Nun stellen Sie das Glas in den Gefrierbeutel und verschließen diesen. Nach zwei Stunden müsste der Feuchtigkeitsmesser eine relative Luftfeuchtigkeit von 75% haben. Nun durchstoßen Sie den Gefrierbeutel mit einem Schraubenzieher, um die Einstellschraube am Hygrometer zu erreichen. Die Außenluft dringt dadurch nur wenig ein und Sie haben jetzt – anders als bei der Feuchte-Handtuch-Methode – einige Minuten Zeit, um das Hygrometer zu kalibrieren. Justieren Sie den Wert so, dass das Hygrometer 75% anzeigt. Nun ist Ihr Hygrometer richtig kalibriert.

Die einstellung geschieht in den meisten Fällen auf der Rückseite des Hygromters

 

Planung, Bau eines Terrariums

Hund, Katze, Kaninchen, Vögel und Meerschwein - Tiere, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander teilen. Bei genauer Betrachtung fällt eine Gemeinsamkeit auf, es handelt sich um typische Haustiere. Wie aus einer Studie des GfK Panel Services Deutschland aus dem Jahr 2010 hervorgeht, sind es vor allem Hund und Katze, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen. Insgesamt, so das Studienergebnis, kümmern sich rund 15 Mio. Haushalte um mindestens einen Vierbeiner.

Neben den klassischen Haustieren wächst die Zahl der Haushalte, in denen Reptilien und Insekten gehalten werden. Gründe dafür gibt es viele. Einerseits übt die Exotik der Tiere einen gewissen Reiz aus. Auf der anderen Seite ist es oft das Interesse an bestimmten Arten, welches den Entschluss zur Haltung von Reptilien oder Insekten heranreifen lässt.

Auf welcher Grundlage man sich auch für deren Haltung entscheidet - einige Bedingungen sind wesentliche Voraussetzung für deren artgerechte Unterbringung. Dazu gehören zuallererst die nötige Sachkunde und ein passendes Terrarium.

Terrarien - ein Mikrokosmos

Das Terrarium ist einer der ersten praktischen Schritte für die Haltung von Echsen, Schlangen und Co. Leider machen sich Einsteiger häufig zu wenige Gedanken um dessen Dimensionierung und Ausgestaltung. Dabei muss jedem Terrarianer ein grundlegendes Anliegen klar sein: Ein Terrarium bildet den Lebensraum der darin gehaltenen Tiere ab, es ist die Basis einer artgerechten Haltung. Hierzu gehören - neben dem klimatischen Aspekt - Abmessungen und eine Ausstattung, die sowohl der Größe als auch der Lebensweise gerecht werden. Letzten Endes ist das Terrarium nichts anderes als ein Mikrokosmos, dessen Ausgestaltung die Gesundheit und Lebensdauer der Tiere maßgeblich beeinflusst.

Terrarienarten - wer lebt wo?

Eine artgerechte Haltung steht mittlerweile nicht mehr nur für zoologische Gärten im Vordergrund. Terrarianer verfolgen diesen Grundsatz mit ähnlicher Energie - auch mit dem Ziel eines möglichen Zuchterfolgs. Je nach Art der Tiere bzw. Biotope, in denen Echsen, Schlangen und Amphibien ihre ökologische Nische gefunden haben, unterscheiden sich die Formen gängiger Terrarien.

Grundsätzlich werden in der Terraristik zwei Grundformen unterschieden - und zwar Trocken- bzw. Feuchtterrarien. Aufgrund der Vielfalt verschiedener Lebensräume können die Übergänge fließend sein. So fasst das Trockenterrarium (oft für Echsen und Schlangen genutzt) beispielsweise

  • Sand- und Steinwüsten
  • Halbwüsten
  • Steppen und Savannen
  • oder mediterrane Lebensräume zusammen.

Im Bereich der Feuchtterrarien ist das Tropen-/Regenwaldterrarium eine häufig anzutreffende Form. Darüber hinaus gehören

  • das Paludarium (Gestaltung einer Sumpflandschaft)
  • das Riparium (Gestaltung einer Uferzone)
  • das Rivarium (Gestaltung fließender Gewässer, auch Bachlaufterrarium)

zu den Feuchtterrarien bzw. in die Gruppe der Aquaterrarien für diverse Amphibienarten und auch Schlangen. Die Übergänge sind speziell im Bereich der Feuchtterrarien recht unscharf, da einzelne Terrarien im weitesten Sinne dem Regenwald zuzuordnen sind, im engeren Sinne aber dem Riparium entsprechen können.

Ein Grundsatz gilt aber immer: Das Terrarium muss in Ausstattung und Klimazone zu den Bewohnern passen. So dürften sich Bartagamen der Art Pogona henrylawsoni (Halbwüstenbewohner) in einem Paludarium alles andere als wohlfühlen.



Terrarium: Einrichtung und Größe

Die Entscheidung für bestimmte Echsen, Schlangen oder Amphibien beeinflusst nicht nur das Biotop, welches das Terrarium abbildet, sondern sowohl die Größe als auch dessen Einrichtung. Terrarianer müssen nicht nur den Lebensraum, sondern auch die Lebensweise ihrer Schützlinge im Hinterkopf haben, wenn es um die Planung geht.

Für Baumbewohner ist beispielsweise die Höhe entscheidend, reine Bodenbewohner brauchen eher eine größere Grundfläche. Zudem muss sich jeder Terrarienfan im Klaren darüber sein, dass Tiere wachsen. Ein Terrarium, welches heute in etwa ausreicht, kann in wenigen Jahren viel zu klein für eine artgerechte Haltung sein. Für die genaue Größe eines Terrariums sind letztlich viele Faktoren entscheidend. Neben der Art gehören dazu die Anzahl der Exemplare, die im Terrarium unterzubringen sind sowie deren Körpergröße.

Als Einsteiger sollten man sich zu diesen Punkten bereits vorab Gedanken machen. Andernfalls muss später ein zu kleines Terrarium gegen eine größere Variante ausgetauscht werden. Ein Umstand, welcher letztlich doppelte Kosten verursacht.

Tipp: Mittlerweile ist der Erfahrungsschatz in der Terraristik so groß, dass sich für fast jeden Terrarienbewohner der Platzbedarf und damit die Abmessungen für eine artgerechte Haltung vor dem Terrarienkauf ermitteln lassen.

Das Terrarium selbst ist aber nur der erste Schritt. Auch die Einrichtung spielt eine Rolle. Je nach Lebensweise und ökologischer Nische benötigen dessen Bewohner Klettermöglichkeiten, Verstecke, zusätzliche Wärmequellen usw. Die Liste der Dinge, welche zur Einrichtung eines Terrariums gehören, ist lang. Als Terrarianer sollte aber auch an die Tatsache denken, dass ein Terrarium hin und wieder zu reinigen ist. Nur einwandfreie hygienische Verhältnisse stellen - neben den optimalen Lebensbedingungen - eine gesunde Entwicklung von Echsen, Schlangen oder Amphibien sicher. Nachlässigkeiten können zum Pilz- oder Schädlingsbefall, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und dem Ableben der Exoten führen.



Hinweis: Ein Großterrarium mit mehreren Quadratmetern Grundfläche oder Terrarienwände bringen mitunter ein erhebliches Gewicht auf die Waage. Als Terrarianer ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, deren Auswirkungen auf die Statik tragender Elemente usw. nicht aus den Augen zu verlieren, da sich das Gewicht teilweise nur auf eine geringe Fläche konzentriert. Nicht jeder Boden ist für solche Belastungen grundsätzlich geschaffen.

Wer das Terrarium endlich sein Eigen nennen kann, muss sich im Anschluss ums Einrichten kümmern. Und braucht dafür wiederum Utensilien, die sich in Art und Umfang nach der Form des Terrariums unterscheiden.

Klima im Terrarium

Einer der wichtigsten Aspekte im Terrarienbau bzw. dessen Betrieb ist das Mikroklima. Je nach abzubildendem Lebensraum reicht die Palette vom Wüstenklima bis zum tropischen Regenwald. Speziell in Aquaterrarien spielen die Luftfeuchtigkeit und Wasserstellen eine besondere Rolle, was auch bautechnisch zu einer Herausforderung wird. Anders als in der Aquaristik setzen viele Terrarianer einen Mix aus verschiedenen Baustoffen ein, darunter auch Holz. Letzteres neigt unbehandelt dazu, bei hoher Luftfeuchtigkeit zu schimmeln - mit erheblichen Folgen.

Als Terrarianer ist deshalb nicht nur auf die Dichtheit des Terrariums nach außen zu achten. Es ist zwingend notwendig, auch den Innenraum in entsprechender Weise zu behandeln - etwa durch eine Beschichtung der Hölzer oder den Wechsel auf feuchtigkeitsunempfindliche Materialien. Ein Aspekt, der auch für eventuell zum Einsatz kommende Gegenstände mit Metall gilt. Letzteres sollte ein hohes Maß an Korrosionsbeständigkeit mitbringen.

Tipp: Die Dichtheit eines Terrariums muss - speziell im Bereich der Aquaterrarien - immer gewährleistet sein, da es andernfalls zu Wasserschäden in betroffenen Räumlichkeiten kommen kann. Grundsätzlich sollte vor dem Besatz mit Tieren ein Probelauf stattfinden. Wer einen Glaskorpus als Grundlage für sein Terrarium nutzt, kann mit ein wenig Wasser vor dem Einrichten einfach einen Probelauf starten.

Terrarium - Anschaffungskosten und laufender Betrieb

Der Wunsch nach einem Terrarium ist eine Sache, dessen Anschaffung und der Unterhalt aber etwas anderes. Dabei neigen gerade Laien dazu, die Anschaffungs- und Betriebskosten in einem falschen Verhältnis zubetrachten. Hintergrund: Im Fachhandel kann ein Terrarium inklusive Einrichtung und Bewohner schnell den Rahmen vierstelliger Summen sprengen. Dieser „relativ“ leicht messbare finanzielle Aufwand verdeckt die laufenden Kosten. Je nach Art des Terrariums können die Betriebskosten im Lauf der Jahre die Anschaffungskosten übersteigen. Dabei sind der Stromverbrauch und das Futter treibende Faktoren. Beispielsweise muss ein Wüstenterrarium nicht nur beleuchtet, sondern in der Regel auch beheizt werden - an fast 365 Tagen im Jahr.

Verbraucht das Terrarium beispielsweise pro Stunde 140 Watt (an 11 Stunden täglich), ergibt sich daraus ein monatlicher Verbrauch von 46,2 kW. Zieht man einen durchschnittlichen Strompreis von 25,7 ct/kWh heran, ergeben sich daraus monatliche Kosten von 11,87 Euro. Allein der jährliche Stromverbrauch würde sich damit auf Kosten von 142,44 Euro summieren. In welcher Relation dazu stehen die Anschaffungskosten?

Generell entscheidet die Größe wesentlich über den Anschaffungspreis. Während einfache und kleine Exemplare bereits für unter 100 Euro zu haben sind, erreichen Großterrarien schnell mittlere drei- bis vierstellige Summen - nur für den Korpus. Hinzu kommen noch Einrichtung, Licht- und Wärmequellen usw.

Beispielrechnung für ein Terrarium (ca. 100 - 150 cm lang):

  • Terrarium (Korpus)                                                  200 Euro - 300 Euro
  • Einrichtung (Auskleidung, Verstecke usw.)               100 Euro - 150 Euro
  • Licht- und Wärmequellen                                          50 Euro - 100 Euro
  • sonstige Technik                                                        50 Euro - 100 Euro
  • Summe                                                                                  400 Euro - 650 Euro

Hinweis: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von der individuellen Gestaltung des Terrariums ab, können sowohl unter dem Ergebnis der Beispielrechnung als auch darüber liegen.

Die laufenden Kosten können angesichts der Beispielrechnungen jene Kosten, welche durch die Anschaffung entstanden sind, bereits nach wenigen Jahren eingeholt haben. Entgegenwirken können Terrarianer diesem Trend unter anderem durch den Einsatz energiesparender Technik oder einer Dämmung des Terrariums nach außen. Niedrige Wärmeverluste senken schließlich den Stromverbrauch. Das Wohl der Tiere muss aber grundsätzlich im Vordergrund stehen. Es macht wenig Sinn, artungerechte Haltungsbedingungen zu schaffen, nur um wenige Euro einzusparen. Und auch bei der Verwendung von Materialien aus der heimischen Natur muss Augenmaß bewiesen werden, um keine Parasiten oder Keime in das Terrarium einzuschleppen.

Fazit: Die Kosten fürs Terrarium nicht unterschätzen

Wer sich mit dem Gedanken an die Anschaffung eines Terrariums befasst, hat vor allem das Ergebnis vor Augen. Aufgrund der Kosten - sowohl für die Anschaffung als auch den Betrieb - sollte man als angehender Terrarianer den finanziellen Aspekt nicht vergessen. Denn neben der ganzen „Hardware“, welche für das Terrarium nötig ist, muss es mit Leben gefüllt werden. Hier warten zusätzliche Kosten, die sich je nach Art der geplanten Bewohner durchaus auf einen hohen drei- bis niedrigen vierstelligen Betrag belaufen können. Es ist daher ratsam, im Zuge der Vorbereitungen einen Kostenplan aufzustellen. Andernfalls droht mit dem Terrarium die eine oder andere böse Überraschung.

Redaktioneller Hinweis

Diese Informationen wurden Ihnen von der Redaktion des Vergleichsportals www.kreditvergleich.org zur Verfügung gestellt. Das Internetportal, das zum Portfolio der Aslander & Fromeyer Vergleichsportale gehört, vergleicht die tagesaktuellen Kredit Konditionen sämtlicher Banken.

 

Scheibenschlösser

Scheibenschloss Gummikeil

Jedem Terrarianer ist klar, dass die Schiebescheiben des Terrariums gesichert werden müssen. Speziell der Königspython bzw. Schlangen sind echte Ausbrecherkönig, andere Pfleglinge sind diesbezüglich aber auch nicht von schlechten Eltern. Sprich: Ungesicherte Schiebescheiben zu öffnen ist für viele Terrarientiere die einfachste Aufgabe überhaupt. Sei es absichtlich oder per Zufall entdeckt, oft braucht es nicht mehr als die erste Nacht und das Tier erkundet froh die Wohnung.

Terrarien-Schlösser

Die übliche Variante, dem einen Riegel vorzuschieben, sind die Terrarien-Schlösser. Sie haben zudem noch den Vorteil, dass auch verhindert werden kann, dass jemand von außen die Scheiben öffnet – im privaten Bereich spielt das aber eher eine untergeordnete Rolle (hier geht es nur um das Sichern der Scheiben gegenüber dem Tier).

Ich persönlich mag die Schlösser nicht so wirklich. Ziehe ich den Schlüssel immer ab, kann ich sicher sein, dass ich ihn irgendwann suchen muss. Lasse ich ihn stecken, ist der Sinn eines Schlosses quasi ad absurdum geführt.

Hinzu kommt, dass die Dinger mit mir offenbar auf dem Kriegspfad stehen. Aktuell habe ich wieder zwei Schlösser, bei denen der Schlüssel „hakt“. Es ist immer ein Gefummel, bis ich das Schloss und dann auch die Scheiben öffnen kann. Da Geduld nicht zu meinen Tugenden gehört ist dieser Umstand alles andere als gut für meinen Blutdruck. Preislich liegen die Terrarien-Schlösser bei circa 7 Euro pro Stück.

Die Drahtmethode

Es ist auch bei Weitem nicht das erste Mal, dass ein Schloss bei mir den Geist aufgegeben hat. Deswegen habe ich bei zwei Terrarien auf die „Drahtmethode“ gewechselt. Hierbei biegt man einen Draht in eine Form, die - richtig eingesetzt -  ein Öffnen der Scheiben verhindert. Das ist optisch sehr unauffällig und somit ansprechend, allerdings auch immer ein ganz klein wenig „Gefummel“.

Hinzu kommt, dass man diese Lösung nur selbst bauen kann. Zum einen muss man den geeigneten Draht besorgen, zum anderen irgendwie eine Art „Griff“ anlöten/schweißen. Vor allem aber muss der Draht nachher exakt passen, damit die Scheiben auch wirklich gesichert sind.

Wie gesagt, sehr unauffällig. Aber in der Praxis nicht die komfortabelste Lösung.

Die simple Lösung: Gummikeile

Man kennt diese Gummikeile eigentlich als Türstopper, oder als Hilfsmittel um Türen offen zu halten. Das Prinzip könnte simpler nicht sein: Der Keil wird unter die Türe geklemmt und fixiert so die Türe, die sich nicht mehr bewegen lässt.

Was liegt nun näher, als dieses Prinzip auch als „Scheibenschloss“ zu verwenden? Der Keil funktioniert zwischen Türe und Boden ebenso wie zwischen zwei Scheiben. Und die Handhabung ist in beiden Fällen extrem simpel: Keil einklemmen -> Türe oder Scheiben sind gesichert. Keil einfach abziehen -> Türe oder Scheiben sind beweglich. Sichern und Entsichern ist eine Sache von weniger als einer Sekunde. Kein Gefummel, kein Schlüssel. Prima.

Tropic-Shop Scheibenschloss Gummikeil

Solche Gummikeile findet man im Baumarkt, die sind in der Regel aber mit „Riefen“ versehen und ziemliche Klopper. Ich suchte etwas Glattes, was keinerlei „Rasterung“ aufweist. Idealerweise sollten die Keile auch noch klein und hell sein, damit sie optisch weniger auffallen.

Fündig wurde ich bei Tropic-Shop, den meisten bestimmt von den Heatpanels her bekannt. Seit Kurzem sind genau solche Scheibenschloss Gummikeile im Programm. Zur Einführung liegt der Preis bei 3,99 Euro – wohlgemerkt für ein Päckchen mit sechs Stück! Der Stückpreis liegt damit bei rund 67 Cent, billiger wird man auch im Baumarkt nicht fündig werden – und ich persönlich unterstütze sowieso doch lieber einen Terraristik-Shop (eigentlich Haustier-Shop) als einen Baumarkt. Zumal der Betreiber von Tropic-Shop hier bei uns auch noch Mitglied ist und bei Fragen zum Beispiel zu den Heatpanels öfter hilft.

Die Keile sind weiß und mit ca. 4,5 x 2,0 x 0,8mm (L x B x H) angenehm klein. Die Höhe ist an der dicksten Stelle gemessen, der Abstand der Scheiben zueinander muss also geringer sein, damit der Scheibenkeil halten kann. Zur Länge kommt noch eine 1cm lange Lasche, die über ein Loch verfügt. Hier könnte man ein Band anbringen, um den Scheibenkeil noch einfacher entfernen zu können. Denkbar wäre auch ein beschriftbarer Schlüsselanhänger, so könnte man den Termin der nächsten Fütterung oder die im Terra befindliche Morph notieren und hätte sie stets am Terrarium hängen.

Insgesamt einfach eine praktische und günstige Sache, die Tropic-Shop anbietet und die eine Vorstellung hier meiner Meinung nach verdient hat.

https://www.tropic-shop.de/scheibenschloss-gummikeil-6er-pack.html?cPath=66

 

Exo Terra Full Moon - Mondlicht

Königspython Full Moon - Mondlicht von Exo Terra

Anwendung in deinem Königspython Terrarium

Dass der Königspython dämmerungs- und nachtaktiv ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Eigentlich ist das für den Halter sogar ganz praktisch, ist das Tier so doch erst dann im Terrarium unterwegs, wenn man selber auch zuhause und nicht mehr auf der Arbeit ist.

Etwas unpraktisch ist allerdings, dass dann das Licht im Terrarium ausgeschaltet ist. Zwar könnte die Raumbeleuchtung dann noch so hell sein, dass man immer noch alles im Terrarium sieht, dummerweise ist es dem Königspython dann aber ebenfalls noch zu hell und er lässt sich nicht blicken.

Genau aus diesem Grund gibt es sogenannte „Mondlichter“, also Leuchtmittel, die nur etwas Licht in das Terrarium bringen sollen. Eben so viel, dass man noch etwas sieht, aber gleichzeitig so wenig, dass das Tier sich immer noch wohlfühlt und die Nacht eben als Nacht anerkennt. Das Ganze soll auch noch natürlich aussehen und praktisch in der Handhabung sein. Eine Gradwanderung.

Exo Terra Full Moon

Das Full Moon von Exo Terra, welches wir freundlicherweise von Tropic-Shop.de zur Verfügung gestellt bekamen, schickt sich an, eine sehr gute Lösung zu präsentieren.

Tatsächlich kann das Full Moon mit einigen guten Ideen punkten.

Da wäre zunächst die Befestigung zu nennen, denn diese kann über einen Magneten erfolgen. In einem Glasterrarium beispielsweise kann man das Full Moon, also das Leuchtmittel, unter der Lüftung platzieren und von außen mit dem Magneten fixieren. Fertig. Der Magnet ist stark genug, um auch durch 4mm Glas noch zu halten. Ich habe kein Glasterrarium und konnte das nur an den Frontscheiben testen, das hat aber problemlos funktioniert.

In einem Kunststoff- oder OSB-Terrarium kann man die Magnetbefestigung aber ebenfalls nutzen. Der Magnet ist nur eine flache Scheibe, die man ganz einfach an die Decke des Terrariums kleben kann. Irgendein handelsüblicher Kleber sollte ausreichen und schon kann man den Mond einfach „anpappen“.

Im ausgeschalteten Zustand ist das Full Moon einfach grau. Auch dies hat einen Grund, denn eingeschaltet soll es ja nicht zu hell werden. Die Oberfläche weist sogar Krater auf, um einem Mond noch ähnlicher zu werden. Zugegeben, das ist eher ein Gimmick, sollte aber erwähnt werden. Im Inneren werkelt eine LED mit 1 Watt, um Stromkosten muss man sich wahrlich keine Gedanken machen.

Man benötigt auch keine Zeitschaltuhr, denn das Full Moon verfügt über einen Lichtsensor. Sprich es schaltet sich automatisch ein, wenn es im Terrarium dunkel wird und wieder aus, wenn es hell wird.

Soweit alles super, ganz zu Ende gedacht hat man das Full Moon bei Exo Terra aber leider nicht. Denn das Kabel des Netzteils ist fest mit dem Gerät verbunden. Hier wäre ein Stecker wünschenswert, denn dann müsste man nur ein kleines Loch bohren und könnte die Stromverbindung herstellen. So muss man eine Lochsäge bemühen, um ein Loch von 4-5cm zu schaffen, um dieses dann mit einer Kabeldurchführung für Möbel wieder zu verschließen. Oder man durchtrennt das dünne Kabel, bohrt nur ein winziges Loch und nutzt Lüsterklemmen. Rechtlich gesehen dürfte das aber wohl nur ein Fachmann machen.

In der Praxis

Hier kann man weiter nur Lob aussprechen. Zunächst einmal dafür, dass das Full Moon ein angenehmes, warmes und gelbliches Licht abgibt (was zum Teil tatsächlich an den eben als Gimmick bezeichneten Kratern liegt). Viele Mondlichter leuchten bläulich, was ich nie verstanden habe und auch nie verstehen werde. Wenn ich mir den Mond ansehe, dann leuchtet der warm und gelblich, von bläulich ist da nichts zu sehen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist das Sonnenlicht sogar kälter als das Mondlicht (also farblich gesehen).

Auch die Helligkeit des Exo Terra Full Moon ist gut dosiert. Wie eingangs erwähnt ein Punkt der Gradwanderung. Ist es zu dunkel, hilft es dem Betrachter nicht. Ist es zu hell, stört es den Tag-/Nachtrhythmus des Tieres. Hier wurde ein guter Mittelweg gefunden, jedenfalls passt es prima in ein Terrarium mit 120x60x60.

Ein wenig Sorge hatte ich wegen dem Lichtsensor. Wäre er zu empfindlich, würde Licht im Terrarienraum ausreichen, damit er nicht anschaltet. Das ist aber nicht der Fall.

An dieser Stelle noch ein Tipp:

Der Lichtsensor befindet sich neben dem Stromanschluss. Befestigt man das Full Moon mit dem Magneten, ist es sehr einfach, den Lichtsensor so auszurichten, wie man es braucht.

 

trockeneis

TROCKENEIS

 

Trockeneis ist die handelsübliche Bezeichnung für feste Kohlensäure. Der gas-förmige Rohstoff wird entweder aus natürlichen Quellen (Quell-Kohlensäure) gewonnen oder fällt bei Verbrennungsvorgängen und chemischen Prozessen (Prozeßkohlensäure) an.

Gasförmige Kohlensäure wird unter Druck verflüssigt und anschließend entspannt. Es entsteht reiner, weißer, tiefkalter Kohlensäure-Schnee, der unter hohem Druck zu Blöcken, Scheiben und Pellets (Granulat) gepreßt wird.

Trockeneis kühlt durch rückstandsfreies Verdampfen, d.h. es geht vom festen direkt in den gasförmigen Zustand über. Trockeneis greift weder Waren noch Verpackung an. Es taut nicht auf und hinterläßt keine Nässe.

VORTEILE, DIE FÜR DEN EINSATZ VON TROCKENEIS SPRECHEN 



ist eine natürliche Fertigkälte 

ist Kohlensäure (CO2) in festem Aggregatzustand

ist tiefkalt (-78,9° C)

ist bakteriostatisch und verdrängt den Luftsauerstoff

besitzt eine hohe Kälteleistung

läßt sich in der Kälteabgabe über entsprechende Gebläse thermostatisch steuern

ist wirtschaftlich, da Investitionen und Reparaturen entfallen

ist völlig keimfrei, geschmacksneutral und geruchlos

VERSAND VON TROCKENEIS

 

Der versand von Trockeneis ist möglich, wir Empfehlen dort auch den Expressversandweg. Durch die Versanddauer wir das Trockeneis gasförmig, das bedeutet das die gelieferte Megen von der Gesendeten Menge abweichen kann.
Wir versenden +10% der bestellten Menge jedoch kann eine Garantie über den Versandweg nicht übernommen werden.

Frostfutter für Reptilien- eine gute Alternative!

Reptilien ernähren sich in freier Natur von frischen Beutetieren. Sie sind keine Aasfresser sondern erlegen ihre Beute selbst. Werden Reptilien in Gefangenschaft gehalten, gestaltet sich deren Jagd und Ernährung etwas anders als in freier Natur.Wenn es sich nicht um Pflanzenfresser oder Insektenfresser handelt, stehen bei vielen Reptilien Kleinnager auf der Speisekarte.
Diese Futtertiere können am unkompliziertesten in Form von Frostfutter im Fachhandel bezogen werden.Frostfutter bedeutet, dass die Futtertiere Vorschriftsmäßig getötet und sofort schock gefrostet werden.

Die Herstellung

Die Herstellung von Frostfutter ist durch ein komplexes Vorschriftenkonstrukt geregelt, so dass den Mäusen, Ratten oder Hamstern ein langes Leiden erspart bleiben soll. Für besonders große Schlangen und Warane oder auch für Krokodile, werden auch Hasen und Hühner zu Frostfutter verarbeitet.
Die Qualität von Frostfutter kann auch von Laien leicht bestimmt werden. Wenn sich in der Tüte oder der Box in der das Frostfutter transportiert wurde, viele Eiskristalle gebildet haben, kann von einer Unterbrechung der Kühlkette ausgegangen werden.

Dieses Futter sollte in der Regel nicht mehr verwendet werden, weil der Verwesungsprozess möglicher Weise bereits begonnen.
Dieser Unterbrechung der Kühlkette begegnen professionelle Frostfutter Hersteller mit Termin gerechtem Versand und einer qualitativ hochwertigen Verpackung. Besonders in den Sommermonaten muss für den Transport eine ausreichende Menge Trockeneis in dem Transportbehälter enthalten sein. Hier bieten sich Styroporverpackungen an die dicht abschließen und hohe Wärmeisolation gewärleisten.
Ein weiteres Indiz für mindere Qualität ist ein Verwesungsgeruch beim Öffnen des Transportbehälters. Dies können Hinweise auf Unterbrechung der Kühlkette wie im oberen Beispiel sein, aber auch Hinweise das die Futtertiere nach dem Töten nicht direkt eingefroren wurden.

Vorbereitung fürs Füttern

Wie man Frostfutter richtig auftaut ist in der Terraristikszene ein heiß diskutiertes Thema. Eine Position befürwortet das Auftauen in lauwarmen Wasser, weil die Futtertiere schneller auftauen und auf Grund der Feuchtigkeit schneller herunter gewürgt werden können. Weitere Argumente sind die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme durch das Futtertier und das Unterbinden des Verwesungsprozess. Die Gegenseite behauptet, dass diese Form des Auftauens untypisch wäre, weil das Futtertier in der Natur trocken ist, wenn es gefangen und verschlungen wird.
Im Zusammenhang mit dem Auftauen lassen sich weitere Qualitätsmerkmale von gutem Frostfutter bestimmen. Wenn die Haut der Futtertiere nach dem Auftauen, fest ist und eine rosige Farbe hat wurde schnell und mit sehr niedrigen Temperaturen eingefroren. Wenn die Haut jedoch fahl ist und sehr leicht reißt, deutet dies auf einen langsamen Frostprozess hin, bei dem sich Eiskristalle in den Zellen gebildet haben.

Fütterung

Alle oben auf geführten Merkmale von gutem Futter nützen natürlich nicht viel, wenn das Reptil das Frostfutter nicht annimmt. Hier können einige Tricks angewendet werden, die den Jagdtrieb der Tiere wecken. Als erstes sollten alle Haltungsparameter den Anforderungen des Tieres entsprechen. Dann sollen die Abstände der Fütterungen groß genug sein. In der Natur fängt ihr Reptil nicht jeden 3 Tag eine große Ratte!

Bitte vermeiden Sie das Frostfutter mit bloßen Händen an zu fassen, dadurch überlagern Sie den Eigengeruch der Futtertiere.
Wenn Sie die Nager dann beim Füttern mit einer Pinzette in einem Abstand von 5 - 10 Zentimetern vor dem Reptil bewegen, wird der Bewegungsreiz den Jagdtrieb aktivieren und das Tier zum Beute schlagen animiert.

Wo kaufe ich meinen Terraristikbedarf?

Diese Frage stellt sich dem Terraristikfreund gleich nach dem eine, den eigenen Vorstellungen entsprechende, Tierart ausgewählt wurde.
Jeder weiß, dass das Tier nicht nur den Korpus eines Terrariums benötigt, sondern ein artgerechtes Habitat. Hier muss genau recherchiert werden, welche Haltungsbedingungen der zukünftige Mitbewohner bevorzugt.

Es beginnt bereits bei der Größe des Terrariums und des Baumaterials.
Verschiedene Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung. Wenn man sich kaum Arbeit machen will und das nötige Kleingeld aufbringen kann, beauftragt man eine von inzwischen mehreren Firmen, die die komplette Lösung frei Haus liefert und montiert. Diese Möglichkeit entspricht aber nur der Vorstellung der Wenigsten, denn die meisten Terraristiker bauen Ihre Terrarien selbst. Hier stellt sich nun die Frage: kaufe ich in den Terraristikabteilungen der Baumärkte und Zoofachhändler oder kaufe ich bei einem Terraristikshop im Internet?

Materialien

Nach der Entscheidung zum selber Bauen muss das Material für den Korpus und das Design gewählt werden.Bei Tierrten, die es eher kühler mögen, oder bei denen die Temperatur nicht entscheidend ist, kann Glas als Baumaterial verwendet werden. Falls nicht, bieten sich Spanplatten oder moderne Kunststoffe (z.B. PVC) an, weil Sie höhere Wärmeisolierwerte als Glas aufweisen und leichter zu verarbeiten sind. Im Bereich der Materialien bieten sich für Terrarienbausätze oder Fertigterrarien auf jeden Fall Terraristikshops im Internet an. Die meisten Anbieter für Kunststoffterrarien verschweißen oder verkleben Ihre Produkte so präzise wie es in der heimischen Werkstatt kaum möglich ist. Die Holzterrarien sind meistens in vorgebohrten Bausätzen erhältlich, die ebenfalls leicht zu montieren sind. Im Fachhandel kann man die Terrarien zwar von allen Seiten betrachten und auch die Materialen anfassen, was für den einen oder anderen wichtig ist. Wer aber auch auf den Preis achtet kommt beim Terraristikshop fast immer günstiger weg und das bei gleicher Qualität.

Einrichtung und Technik

Nach dem die Entscheidungen für Materialien und Maße gefallen sind, kommt nun die Entscheidungen bezüglich Technik und Einrichtung. Welche Technik zu verwenden ist, hängt stark von der Art der Reptilien oder Amphibien ab, für die sich entschieden wurde.
Bei vielen Reptilien sind höhere Temperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit wichtig. Bei Amphibien reicht meistens eine schwächere Beleuchtung dafür sind Verneblungssysteme oder Wasserfälle zu empfehlen.Wenn die technischen Details entschieden sind stellt sich die Frage, ob ein möglichst realitätsnahes Habitat entstehen, oder ob die reinen technischen Anforderungen erfüllt werden sollen.
Wenn Rückwände entstehen sollen, muss bedacht werden aus welchem Material und in welcher Form die Verarbeitung erfolgen wird.
Anregungen und Informationen gibt es in Büchern aber auch in einschlägigen Internetforen, Blogs und auf den Seiten von Terraristikshops. Auch zur Gestaltung des Terrariums benötigt man Equipment, dass in Zoogeschäften oder bei Terraristikshops erworben werden kann.

Die Beratung durch Fachpersonal, die für einige Terraristiker wichtig ist, kann leider nicht mehr überall im Fachhandel gewährleistet werden. Hier bieten sich Terraristikshops an. Diese Terraristikhops werden oft von Menschen betrieben, die selber erfahrene Terraristiker sind und ihre Passion zum Beruf gemacht haben. Es werden meistens nur Produkte angeboten, von deren Qualität die Shopbetreiber überzeugt sind. Oft sind die Beratungen in solchen Shops nicht nur fundierter als im Zoogeschäft, sondern auch ebenso schnell, beispielsweise durch neue Kommunikationskanäle wie Facebook. Hier können weitere Informationen über die Produktbeschreibungen hinaus eingeholt werden und auch der Dialog mit dem Terraristikshop, sowie anderen Kunden betrieben werden. Weiterhin bieten Terraristikshops im Internet eine Preistransparenz, die im offline Einzelhandel kaum möglich ist.

Es spricht also vieles für den Einkauf in einem Terraristikshop im Internet. Uns würde interessieren, was Ihr bevorzugt und warum. Wir freuen uns auf Kommentare!

Lichtspiele! Welches Licht für welches Tier?

Die meisten Reptilien die in Terrarien gehalten werden, stammen aus Regionen unserer Erde die Sonnen verwöhnt sind. Die Reptilien haben sich daher so angepasst, dass Sie nicht nur Ihre Körpertemperatur mit Hilfe der Sonne ändern. Sie brauchen die Sonne auch um wichtige Stoffwechselprozesse durch zuführen. Eines der wichtigsten Haltungskriterien in der Terraristik ist daher die richtige Beleuchtung für die Terrarienbewohner. Bei vielen Echsen ist eine UV Lampe mit entsprechendem Sonnenplatz ein absolutes Muss.
Wenn ein Chamäleon nicht seine gesamte Farbenpracht zeigt, kann es mitunter an der falschen Beleuchtung liegen.
Im Artikel Wo kaufe ich meinen Terraristikbedarf? wurde bereits auf die große Bedeutung der passenden technischen Einrichtung hingewiesen.

Beleuchtung allgemein
Im heutigen Artikel steht die Beleuchtung im Vordergrund. Zu den bekanntesten und einfachsten Beleuchtungsmitteln zählen Glühlampen. Weiterhin sind Leuchtstoffröhren, Spotstrahler, Halogenstrahler und spezielle UV-Strahler im Handel erhältlich. Auch Schwarzlichtlampen und spezielle Infrarotlampen können erworben werden. Hier gibt es wie bei den meisten Einrichtungsgegenständen ebenso die Wahl zwischen dem Zoohandel, den Onlineshops oder auf Börsen für Terraristik zu gehen, um sich mit der passenden Beleuchtung und anderen technischen Einrichtungen für die Artgerechte Tierhaltung auszurüsten. Im Zoohandel kann man meistens die Artikel begutachten und sich beraten lassen. Hier sollte aber kritisch hinterfragt werden, weil es bereits Fälle von Fehlberatung gab. Zudem ist inzwischen bekannt, dass es im Zoofachhandel die höchsten Preise zu bezahlen gilt.
Die Option bei einem Onlineshop einzukaufen ist deutlich kostengünstiger. Außerdem ist die Beratung in den meisten Fällen sehr fundiert, weil hinter diesen Shops Menschen stehen die ihre Leidenschaft für Terraristik zum Beruf gemacht haben.

Die Glühlampe
Die oben bereits genannte Glühlampe sollte möglichst immer durch einen Schutzkorb gesichert werden.
Weil Glühlampen nicht nur Licht sondern auch viel Wärme erzeugen. Hier ist zu beachten, dass die Glühlampe zwar heiß wird, jedoch keine Heizung ersetzt und trotzdem viel Strom verbraucht. Außerdem ist die Lebensdauer einer Glühlampe sehr begrenzt. Auch wenn das Licht der Glühbirne sehr warm und vertraut wirkt, lässt sie die Farben der Terrarienbewohner nur wenig leuchten.

Die Leuchtstoffröhre
Eine bessere Alternative bezüglich Lichtausbeute und Lebensdauer stellen Leuchtstoffröhren dar. Die Leuchtstoffröhren können direkt im Terrarium oder auf einem Glasterrarium verbaut werden. Wenn die Leuchtstoffröhre im Terraium verbaut wird sollte auf eine speziell für solch Zwecke abgestimmte Leuchtstoffröhre mit entsprechendem Vorschaltgerät zurückgegriffen werden.
Diese Leuchtstoffröhren sind gegen Feuchtigkeit und höhere Temperaturen geschützt und sind so konstruiert, dass sich die Tiere im Terrarium nicht an scharfen Kanten oder nicht isolierten Drähten verletzen können. Aber das Licht wirkt auch bei speziellen UV-Leuchtstoffröhren für Tiere immer etwas kalt. Die UV-Ausbeute einer speziellen UV-Leuchtstoffröhre ist im Vergleich zu einer Standard Leuchtstoffröhre sehr gering. Daher ist die Leuchtstoffröhre für Tiere die keine spezielle UV-Beleuchtung benötigen eine gute Alternative.

Der UV-Strahler
Je nach Größe des Terrariums, sollte für tropische, Tagaktive Echsen auf ein bis zwei UV-Strahler zurückgegriffen werden.
Bei der Nutzung des UV Strahlers sollten folgende Dinge beachtet werde. Zum einen sollte der Strahler ein dem Lebensraum der Tiere entsprechendes Lichtspektrum abdecken, da wäre zum einen Wüstenklima wie bei Bartagamen oder Regenwaldklima wie bei Fröschen oder Anolis, zum anderen sollten verschiedene Temperatur- und Lichtzonen im Terrarium beachtet werden. Der Bright Sun UV-Strahler ist mit Vorschaltgerät und richtiger Bedienung eine langlebige und artgerechte Alternative zu allen anderen Beleuchtungen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit UV Strahlern gemacht?

Insekten- Delikatesse auch für Menschen ?

Bei uns in Europa sind wir es eher gewöhnt, unsere Reptilien oder Amphibien mit Insekten zu füttern und denken weniger daran, diese auch selbst zu essen. In vielen anderen Ländern gehören Insekten aber zum normalen Speiseplan oder zählen sogar zu den Delikatessen. Die Gründe dafür und warum Insekten unser Essen von morgen sein könnte, haben wir mal genauer unter die Lupe genommen.

Gesunder Snack

Insekten gelten als regelrechte Nährstoffbomben. Grillen sind beispielsweise reich an Eiweiß, Eisen und Calcium und das sogar vier Mal so viel wie eine vergleichbare Menge Hackfleisch. Weiterhin enthalten Insekten viele Vitamine und sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Das klingt schon mal sehr gesund, wenn dann für den normalen Mitteleuropäer der Ekel vor dem Verzehr dieser für uns ungewöhnlichen Nahrungsmittel nicht wäre.

Hier wäre eine Lösung in der Art der Zubereitung zu finden. Schafft man es, die Tiere so anzurichten und zuzubereiten, dass sie vom Aussehen her eher unsere Anforderungen von Ästhetik beim Essen entsprechen, ist der Verzehr vielleicht für den ein oder anderen eher denkbar. Hierzu gibt es beispielsweise ein Insektenkochbuch, dass zum Einzug der Insekten auf den europäischen Tischen beitragen soll.

Insekten als Fleischersatz

Man hört und liest es immer wieder: Fleischkonsum wirkt der Nachhaltigkeit entgegen und verursacht erhöhten CO2 Ausstoß. Laut einer Studie der Universität Wageningen bieten Insekten eine nachhaltige Alternative zu Fleischkonsum: "Ein Schwein produziert zehn bis hundert Mal mehr Treibhausgase pro Kilogramm Wachstum als zum Beispiel Mehlwürmer". Der ökologische Fußabdruck der Insekten ist also kleiner als bei dem üblichen Nutzvieh, was in Zeiten von Hungersnöten und Ressourcenknappheit nicht zu vernachlässigen ist. Weiterhin können Insekten in Entwicklungsländern von Familien als Nebenprojekt gezüchtet werden und helfen diesen beim Bestreiten des Lebensunterhalts. Insekten sind viel einfacher zu züchten als Rinder oder Schweine.

Aber auch hierzulande wurden vor über 100 Jahren schon Insekten gegessen. Beispielsweise Maikäfer als Beilage in einer Suppe. Mehr zum Thema Insekten essen gibt es in diesem Clip:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=24Z2KWJdQZ0&feature=related]

Rezepte

Wir haben uns für zwei Rezepte für Insekten herausgesucht, die man einfach nachkochen kann. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass es sich bei Insekten aus unserem Shop rein um Tiernahrung handelt.

Nudeln mit Mehlwurm-Topping – aus Südostasien

Den Hauptbestandteil dieser Mahlzeit nehmen 250 Gramm Mehlwürmer ein. Für die Zubereitung benötigt man darüber hinaus Olivenöl, Spaghetti, eine Viertel Zwiebel, zwei Lorbeerblätter, einen Zweig Majoran und Thymian, acht Teelöffel Butter, vier Teelöffel gehackte Mandeln, Petersilie, Salz, Pfeffer, Basilikum und Ricotta.

Die Würmer, die vor der eigentlichen Zubereitung 60 Minuten eingefroren sein müssen, werden danach gesäubert und getrocknet und in der Pfanne mit Öl angebraten.
Die Nudeln werden in einem Topf mit Wasser, Öl, Majoran, Thymian und der Zwiebel gekocht bis diese gar sind. Danach gibt man diese zum Erhitzen in eine Pfanne, wo sie mit etwas Butter, Salz und Pfeffer gewürzt werden und schließlich können noch Petersilie, Mandeln, Basilikum, Ricotta untergemischt werden.
Das Ganze wird schließlich auf einem Teller serviert, wobei darauf etwas von den Mehlwürmern kommt.

Gebratene Heuschrecken – aus Thailand:

Hierfür benötigt man als Hauptbestandteil 500 Gramm Heuschrecken. Für die Zubereitung sind zudem 125 Gramm Erdnussöl oder Erdnussbutter erforderlich, sowie 0,25 Liter Wasser, Essig und je nach Bedarf Salz zum Würzen.

Nachdem man die Flügel und Glieder der Heuschrecken entfernt hat, werden diese in eine Pfannegeschüttet, in der sich Wasser und Salz befinden. Darin lässt man das Ganze so lange köcheln bis zum einen die Heuschrecken weich sind und das Wasser verdampft ist.
Abschließend gibt man zu den Heuschrecken das Erdnussöl oder die Erdnussbutter hinzu und brät diese so an, dass sie letztendlich eine knusprige Erscheinung haben.
Zur Geschmacksverbesserung gibt man noch den einen und anderen Spritzer Essig sowie etwas Salz daran.

Wir wünschen guten Appetit und sind auf Erfahrungsberichte gespannt!

Bekommt mein Tier alles was es braucht?

Diese oder ähnliche Fragen haben sich die meisten Tierhalter sicher bereits gestellt. Wenn man Futtertiere für Reptilien online kauft, hat man keine Beschreibung der Inhaltsstoffe. Inzwischen gibt es eine enorme Bandbreite an Futtertieren, Lebendfutter, Frostfutter und Insekten.

Einige Echsen und Lurche bevorzugen Insekten, andere sind eher vegetarisch zu ernähren. Weiterhin werden noch verschiedene kleine Schlangenarten mit  Mäusen, kleinen Ratten oder Kücken gefüttert. Viele Schlangenhalter greifen dabei auf Frostfutter zurück, weil es sauber und einfach ist.
Bei Insekten wie Spinnen oder Stabheuschrecken stehen ebenfalls andere Insekten Futtertiere auf dem Speiseplan.

Was ist das beste für mein Tier?

Hier sei erneut auf unzählige Bücher und Internetforen verwiesen, in denen viele gute aber auch fragwürdige Informationen zum Thema Futtertiere, Reptilienfutter und Ernährung zu finden sind. Ob nun Lebendfutter oder Frostfutter verfüttert wird hängt vom Halter und den gehaltenen Tieren ab. Denn es gibt Tiere die Frostfutter verweigern und ausschließlich lebende Futtertiere fressen.Grundsätzlich sollte man bei den Haltungsbedingungen genau recherchieren und sich beraten lassen, welches Futtertier das richtige ist. Die Konstitution und Erscheinung des Tieres geben beispielsweise ein gutes Feedback, ob die Futtertiere nicht nur den Bauch füllen, sondern das Tier mit allem versorgen was benötigt wird.
Wenn es sich nicht um ausgesprochene Nahrungsspezialisten handelt kann die Art des Futtertiers variiert werden, was sich auch empfiehlt.

Was enthalt was?
Klassische Futtertiere bei den Echsen sind Grillen, Heimchen oder Heuschrecken. Weiterhin werden Mehlwürmer, Fruchtfliegen oder Schwarzkäferlarven verfüttert, bei Einigen Arten kommen auch Schaben oder Asseln auf den Tisch.

 

Name, lat. Bezeichnung Größe in mm (ca.) Nährwerte Lagertemperatur/
Haltungstemperatur
Heuschrecken
Schistocerca gregaria
groß 65–80
mittel 30-40
klein 10
Feuchtigkeit 71%
Protein 23%
Fett 4 %
Asche 1 %
Andere 1%
L = 15-22 Grad C
H = 30-35 Grad C
Kurzflügelgrille
Gryllodes sigillatus
groß 20-25
mittel 10-15
klein 4-5
micro 2
Feuchtigkeit 75%
Protein 17%
Fett 6 %
Asche 1 %
Andere 1%
L = 15-20 Grad C
H = 25-30 Grad C
Steppengrille
Gryllodes sigillatus
groß 30-35
mittel 15-20
klein 5-7
Feuchtigkeit 74%
Protein 19%
Fett 5 %
Asche 1 %
Andere 1%
L = 15-20 Grad C
H = 25-30 Grad C
Mehlwürmer
Tenebrio molitor
groß 25-30
klein 10-15
Feuchtigkeit 62%
Protein 20%
Fett 15%
Asche 1%
Andere 2 %
L = 8-12 Grad C
H = 20-25 Grad C
Fruchtfliegen
Drosophila ssp.
groß 2
klein 1
Feuchtigkeit 60%
Protein 20%
Fett 14%
Asche 2%
Andere 4%
L = 16-18 Grad C
H = 20-22 Gard C
Schwarzkäferlarven
Zophobas morio
35-40 Feuchtigkeit 58%
Protein 19%
Fett 18%
Asche 1%
Andere 4%
L = 16-18 Grad C
H = 20-22 Grad C
Heimchen
Acheta domesticus
groß 18-23
mittel 10-17
klein 3-9
Protein 12,9 g
Fett 5,5 g
Kohlenhyd. 5,1 g
Kalzium 75,8 mg
Eisen 9,5 mg
L = 18-22 Grad C
H = 28-30 Grad C
Grashüpfer klein 20-30 Protein 20,6 g
Fett 6,1 g
Kohlenhyd. 3,9 g
Kalzium 35,2 mg
Eisen 5 mg
L = 16-20 Grad C             H=25-30 Grad C

Frostfutter vs. Lebendfutter
Forstfutter wird von unzähligen Terraristikshops, Terraristikhändlern oder im Zoofachhandel und in den Zooabteilungen der Baumärkte angeboten. Warum der Markt so groß ist? Reptilien wie z.B. Schlangen boomen als Haustiere. Es ist hipp eine Schlange und nicht nur eine Katze oder einen Hund zu besitzen. Aber von der Mode abgesehen sind Schlangen faszinierende Tiere. Sie sind zum Teil leichter und besser zu halten als Hunde. Schlangen benötigen zum Beispiel nicht annähernd die Menge an Futter die ein Hund verzehrt. Das Futter für Schlangen wird in Deutschland als Frostfutter verkauft, weil es gesetzlich verboten ist Wirbeltiere zu töten ohne dafür ausgebildet zu sein. Frostfutter bietet auch Vorteile in Lagerung, Transport und Portionierung. Weiterhin kann gleich eine große Menge gekauft werden, was sich oft positiv auf den Stückpreis auswirkt. Wer Lebendfutter verabreichen will, muss einen Sachkundenachweis erbringen, in der Prüfung wird nicht nur das Wissen über die artgerechte Haltung der Reptilien, sondern auch die artgerechte Haltung und Tötung der Futtertiere überprüft. Lebende Tiere zu füttern ist in gewisser Weise natürlicher als die Gabe von Frostfutter, da in diesem Fall der Jagdtrieb der Reptilien weiter stimuliert wird. Jedoch sind die Haltung und Aufzucht der lebenden Futtertiere umständlich und zeitaufwendig.Für die Artgerechte Haltung von Mäusen zum Beispiel benötigt man Platz und Zeit. Die Zucht von Farbmäusen ist mit einem hohen Aufwand für das Reinigen der Mäusekäfige verbunden, weil diese Art sehr schnell stark riecht. Wieder ein Vorteil auf Frostfutter zurück zu greifen. Oftmals wird behauptet, Frostfutter sei weniger nahrhaft.

Nährwerte von Frostfutter
Inzwischen sind in unzähligen Foren unzählige Diskussionen über die Glaubwürdigkeit von Nährwerttabellen bzgl. Futtertieren geführt worden. Bei Tabellen über Nährwerte muss bedacht werden, dass es sich um grobe Richtwerte handelt, weil diese Nährwerte von den Haltungsbedingungen der Futtertiere bhängen und dem entsprechend variieren können. Entgegen einer verbreitet Meinung kommt es in den ersten 3-6 Monaten auch zu keinem nennenswerten Nährstoffverlust bei Frostfutter. Wenn man sich jedoch intensiv über die Reptilien informiert die man halten will, werden die Informationen über die bevorzugte oder ausschließlich gefressene Beute automatisch aufgenommen. Kleinschlangen zum Beispiel sind auf Mäuse spezialisiert. Sie fressen aber auch Ratten oder Kücken wenn Sie diese erbeuten.

Hier ein Beispiel einer Nährwerttabelle für Futtertiere.

Art Eintagsküken Maus Ratte Meerschwein
Gewicht 60 g 27 g 326 g 1000 g
KCal/Kg 1040 - 1623 2067 - 2070 690 -1988 3020-3890
Eiweis (%) 15 -17 19 -20 22 18-21
Fett (%) 6,4 8,8 7,6 34,7- 46,1
Calzium (%) 0,36 – 0,44 0,65 - 0,84 0,51 - 0,69 0,41 - 0,6
Phosphat (%) 0,26 - 0,40 0,47 - 0,61 0,51 - 1,35 0,61 – 0,91

 

Welche Futtertiere fressen Eure Lieblinge?

Kunststoffterrarien - die Alternative!

Es gibt verschiedene Arten von Terrarien und Möglichkeiten, diese zu gestalten. Viele bevorzugen Glasterrarien, da diese im Raum schön wirken oder OSB-Terrarien, da sich diese einfach verarbeiten lassen. Die neueste Generation von Terraien sind allerdings Kunststoffterrarien. Kunststoffterrarien bieten viele Vorteile und eine echte Alternative für Terraristiker.

Vorteile von Kunststoffterrarien

Kunststoffterrarien haben viele Vorteile gegenüber Holz-, OSB- oder Glasterrarien. Da wäre zunächst das Gewicht. Ein Kunststoffterrarium ist quasi das Leichtgewicht unter den Terrarien. Selbst große Becken können leicht auch von nur einer Person getragen werden, was auch bei einem Umzug ein echter Vorteil ist. Kunststoffterrarien können damit auch ganz einfach in der Wohnung arrangiert und wieder umgestellt werden, ohne dabei große Probleme in Bezug auf Manpower zu haben.

Ein weiterer Vorteil ist die Ästhetik. Im Gegensatz zu OSB- oder Holzterrarien, die evtl. erst lackiert werden müssen, um sich in die Wohnlandschaft einzufügen, sind Kunsstoffterrarien meist weiß und können farblich neutral im Wohnzimmer verbaut werden. Alle Kanten sind sauber und somit muss bei Kunststoffterrarien nichts mehr verblendet oder geschliffen werden.

Wenn man an das Wohlbefinden der Tiere in ihrem Habitat denkt, scheidet ein Glasterrarium meist schon auf Grund des Sichtschutzes aus. Viele Tiere fühlen sich bedroht, wenn von allen Seiten in das Terrarium hineinsehen kann. Kunststoffterrarien bieten den erforderlichen Sichtschutz und sind dabei auch noch in der Wärmedämmung top. Ein weiterer Vorteil im Gegensatz zum beliebten Glasterrarium.

Hygiene ist ein Fakter, der bei der Auswahl der Terrarien nicht vernachlässigt werden darf. Ein OSB- oder Holzterrarium, das nicht versiegelt wurde, ist ein Nährboden für Schimmel und gefährliche Keime. Glas- und Kunststoffterrarien können viel besser gereinigt werden und bieten durch ihre glatte Oberfläche wenig Angriffsfläche. Kunststoffterrarien stehen in Sachen Hygiene einem Glasterrarium in nichts nach.

Fazit

Es gibt viele Gründe, die für ein Kunststoffterrarium sprechen. Viele unserer Kunden schwören sogar mittlerweile auf diese Art der Terrarien. Der Preis ist zugegebenermaßen nicht ganz so günstig wie bei OSB-Terrarien, wiegt man die Vorteile allerdings dagegen ab, lohnt es sich auf jeden Fall. Man sollte es mit einem Kunststoffterrarium einfach mal ausprobieren.

Krankheiten bei Reptilien

Die große Angst von jedem Reptilienhalter ist, dass der Pflegling krank werden könnte. Diese Angst ist nicht ganz unbegründet, denn Krankheiten bei Reptilien kommen häufig vor und da diese Tiere es selten zeigen, bleiben diese oft unbemerkt, bis es schon zu spät ist. Es gib aber viele Möglichkeiten, wie man Krankheiten von Reptilien vorbeugen kann.

Quarantäne

Egal wo man ein Reptil kauft, ob auf einer Terraristikbörse, im Zoofachhandel oder beim privaten Züchter, eine Quarantäne sollte auf jeden Fall eingehaltten werden, um eine mögliche Krankheit des Reptils frühzeitig erkennen und eine Ausbreitung auf andere Tiere vermeiden zu können. Zu eine Quarantäne gehört allerdings nicht nur die getrennte Haltung, sondern auch die Haltung des Reptils unter besonders hygienischen Bedingungen. Hier sollte auf Einstreu verzichtet und stattdessen auf Papierunterlagen zurückgegriffen werden. Desinfektion und Reinigung des Terrariums ist dabei unerlässlich. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Reinigungsmittel für die Reptilien verträglich und auch wirksam gegen potentielle Krankheitserreger sind.

Dennoch krank?

Bei schlechter Haltung und Pflege können Reptilien sehr schnell erkranken. Da diese nicht schreien oder jammern können, muss man schon sehr aufmerksam sein, um Krankheiten erkennen zu können. Deshalb ist es unerlässlich, sich mit den Haltungsbedingungen des jeweiligen Reptils eingehend zu beschäftigen, bevor man es sich anschafft.

Tagaktive Reptilien benötigen meist UV-Licht. Führt man diesen Tieren nicht genügend UV-Licht zu, können sie an Rachitis erkranken und sterben. Rachitis ist eine Stoffwechselstörung, die durch mangelhafte Versorgung mit UV-B oder auch Fehlernährung auftritt. Dabei kommt es zu Verkrümmungen der Knochen und letztendlich zum Tod des Reptils.
Gecko mit starker Rachitis

Prinzipiell können Reptilien schnell parasitären Befall bekommen. Beispielsweise Endoparasiten wie Flagellaten, Würmer oder auch Ektoparasiten wie Milben können Reptilien schwer zu schaffen machen, wenn sie nicht behandelt werden. Nimmt ein Tier als ab, würgt die Futtertiere aus oder hat Häutungsprobleme, so sollte schnellst möglich ein fachkundiger Tierarzt aufgesucht werden und eine Kotprobe untersucht werden. Die meisten Parasiten sind gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Auch hier gilt das strikte Einhalten von Hygiene- und Quarantänemaßnahmen. Das Terrarium muss von Grund auf gereinigt werden um eine Neuansteckung zu verhindern.

Fazit
Die Ansteckung mit Parasiten kann vielfältige Ursachen haben und ist von Reptil zu Reptil unterschiedlich. Grundsätzlich kann jedes Reptil aus diversen Gründen von Parasiten befallen werden, man kann jedoch diverse Vorkehrungen treffen, die die Chance verringern. Wie schon angesprochen sind Hygiene- und Quarantänemaßnahmen bei der Haltung von Reptilien das A und O um Krankheiten vorzubeugen. Aber auch Stress kann einem Reptil schwer zu schaffen machen und das Immunsystem nachhaltig schwächen. So haben Parasiten leichtes Spiel. Hier spielen wieder die richtigen Haltungsbedingungen eine wichtige Rolle. Aber auch die Ernährung ist essentiell wichtig für die Gesundheit des Reptils. Schlechte Futtertiere können auch für eine schlechte Gesundheit des Reptils verantwortlich sein. Man sollte daher auf qualitativ hochwertige Futtertiere und Frostfutter zurückgreifen.

Braucht mein Reptil Futterzusätze?

Da ein Terrarium oder Aquarium nur eine Kopie des Lebensraums der Reptilien, Amphibien, Insekten und Fische darstellt, die in den kleinen Habitaten gehalten werden, sollte diese Frage dringend beantwortet werden.

Die Haltung ist nicht nur in Bereichen der Gestaltung der äußeren Gegebenheiten sehr komplex. Wenn über Baumaterialien und Maße entschieden ist, die Technik verbaut ist und die Gestaltung des neuen Heims in den Feinschliff geht, dann stellt sich die Frage nach der Art der Fütterung. Nicht dass sich diese Frage wirklich erst jetzt stellt, aber wenn der Einzug des neuen Bewohners vor der Tür steht, kommt doch etwas Unsicherheit auf, ob auch alles passt.

Wer isst was?
Bevor die Entscheidung getroffen wird ein Tier zu halten, stellt sich die Frage, welches Tier es sein soll?
Die Entscheidung zwischen Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten oder Weichtieren ist eine die noch recht leicht fällt, denn hier geht man nach den persönlichen Vorlieben. Eine Person die sich vor Arachniden ekelt, wird wohl kaum eine Vogelspinne halten. Und wer keine Weichtiere mag entscheidet sich eher gegen Riesenschnecken. Daher ist diese Entscheidung den persönliche ästhetischen Empfindungen geschuldet. Danach folgt die Frage welche Gattung es werden soll und ob es ein Fleich- oder Pflanzenfresser werden soll.
Bei Pflanzenfressern wie Schildkröten oder einigen Agamenarten ist es wichtig die Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen sicher zu stellen. Auch bei Fleischfressern ist es wichtig eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamine D zu sichern, um zum Beispiel Knochenfehlbildungen zu vermeiden. Einige Geckos zum Beispiel fressen gerne Pflanzennektar der inzwischen in kleinen praktischen Kapseln (Jelly Food) erhältlich ist. Viele junge Agamen oder Leguane fressen Insekten oder eine pflanzlich tierische Mischkost.
Bei Schlangen stehen oft kleine Nager oder vergleichbare Beutetiere auf dem Speiseplan.

Warum Futterzusätze?
Durch die Simulation eines Lebensraums, den ein Terrarium oder Aquarium darstellt, kann es trotz ausreichender Bestückung mit den Beutetieren oder Futterpflanzen kann es zu Mangelzuständen kommen. Die kommen selten von minderwertiger Tiernahrung, hier spielen auch Faktoren wie Beleuchtung und Wetterzyklen eine Rolle die im Terrarium nur bedingt nach gestellt werden können. Es kann auch sein, dass bei der Zucht von Tieren, die Weibchen auf Grund einer schwierigen Gelegeentwicklung oder Schwangerschaft einen Mangel an bestimmten Nährstoffen oder Spurenelementen aufweisen. In diesen Fällen empfiehlt es sich dann, durch die Zugabe von Futterzusätzen die Mängel auszugleichen, um den Tieren nicht nur das Überleben sondern auch eine gewisse Lebensqualität zu sichern.
Gerade Arten die in Gefangenschaft einen sehr eingeschränkten Speiseplan haben, sollten Artgerecht mit Futterzusätzen versorgt werden. In ungünstigen Fällen kann es bei Calciummangel zum Beispiel zu Knochenfehlbildungen kommen. Auch der Mangel an natürlichem Sonnenlicht kann zu Fehlentwicklungen und chronischen Erkrankungen führen.

Welche Nährstoffzusätze für welche Mangelerscheinung?
Calcium und Vitamin D sind sehr wichtig um gesundes Knochenwachstum zu unterstützen.
Multivitamin Präparate dienen der Vorbeugung von Mangelerscheinungen im Allgemeinen und helfen die Farben der Tiere besser zur Geltung zu bringen.
Die Versorgung mit Vitamin B ist für die Tiere ebenso wichtig, wie für die Menschen. Um eine optimale Entwicklung des Nervengewebes und einen optimalen Stoffwechsel zu gewährleisten ist Vitamin B essentiell.

Wo kaufe ich Nährstoffzusätze?
Hier gilt wie auch beim Tiernahrungskauf hochwertige Produkte zu günstigen Preisen, gibt es in den Onlineshops wie zum Beispiel dem Tropic Shop
Das Argument der guten und ausführlichen Beratung in Zoogeschäften, greift ebenfalls zu kurz, weil Beratung online oder per Telefon erfolgen kann. In diesem Sinne steht das Team vom Tropic Shop auch für Fragen bereit.

Sachkunde Nachweis für Tierhalter?

Ob ein SachkundeNachweis für die Tierhaltung benötigt wird, ist stark von der gehaltenen Tierart / Rasse, sowie dem Bundesland abhängig in dem der Halter wohnt. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob man den Anforderung einer Haltung von meldepflichtigen Tieren gewachsen ist oder nicht. Aber da die Selbstwahrnehmung in manchen Fällen von der Realität abweicht, kann ein solcher SachkundeNachweis ein guter Indikator sein.

Der Sachkundenachweis im Allgemeinen
Wer in Deutschland Reptilien, Amphibien, Fische oder Vögel halten will, hat die Möglichkeit einen SachkundeNachweis zu erwerben.
Es gibt verschiedene Anbieter, die es dem Tierhalter ermöglichen diesen Nachweis mit dazu gehörigem Unterricht und einer entsprechenden Prüfung zu erbringen. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung. Man kann einen allgemeinen SachkundeNachweis beim DGHT oder VDA ablegen. Was jedem verantwortlichen Tierhalter von beiden Organisationen ans Herz gelegt wird.
Weiterhin sollte man eine SachkundeNachweis gemäß dem § 11 Tierschutzgesetz absolvieren, wenn Interesse an einer gewerblichen Zucht besteht. Für Auszubildende und Angestellte im Zoofachhandel ist es sogar Pflicht.
Schaden kann dieses Wissen sicherlich keinem und im Zuge einer intensiver Recherchen zu diesem Thema finden sich haarsträubende Beispiele von falsch gehaltenen Tieren, die zu einer klaren Daseinsberechtigung für einen solchen Sachkundenachweis führen.

Unterscheidung
Wie oben beschrieben gibt es den allgemeinen SachkundeNachweis und den SachkundeNachweis nach § 11 des TierSchG.
Wo der allgemeine SachkundeNachweis noch unpräzise bleibt, weil ein möglichst breites Spektrum an Tierhaltern erreicht werden soll, geht der SachkundeNachweis gemäß § 11 ins Detail. Hier werden die Haltungsbedingungen für die einzelnen Tierfamilien vermittelt und geprüft. diese Prüfung ist Pflicht für alle Auszubildenden und Angestellten im Zoofachhandel, sobald diesen Verantwortung über einen Bereich mit Tieren übergeben werden soll.
Wie im vorigen Satz geschrieben, ist eine Nachweis für jede Tierfamilie einzeln zu erbringen. Das bedeutet, dass für Vögel, Terraristik (hier Reptilien und, oder Amphibien) und Aquaristik jeweils ein eigener Nachweis zu erbringen ist.
Diese detaillierte Unterscheidung ist seit der Revision des deutschen Tierschutzgesetzes vom 22.02.2007 Pflicht.

Hobbyzüchter und Sachkundenachweis?
Das der Sachkundenachweis für gewerbliche Züchter und Beschäftigte im Zoofachhandel Pflicht ist, wurde im oberen Abschnitt bereits geklärt. Nun stellt sich die Frage, ob ein Hobbyzüchter der gelegentlich Nachzuchten im kleinen Rahmen hält und verkauft einen solchen Nachweis erbringen sollte. Natürlich kostet der SachkundeNachweis Geld und es gibt keine Garantie, dass die korrekten Haltungsbedingungen der Tiere durch den Erwerb des Sachkundenachweis gewährleistet sind. Aber wer das nötige Wissen über eine korrekte Tierhaltung bereits erworben hat, wird wohl kaum leichtfertig diesem Wissen zuwider handeln. Eine weitere Folge ist die Meldung an den zuständigen Amtsveterinär, der wiederum Kontrollen durchführt bei den Züchtern die gemeldet sind.
Als Verkäufer kann man sich jedoch mit einem SachkundeNachweis als kompetent und vertrauenswürdig kennzeichnen. Wenn sich auch bei den Käufern von Reptilien, Amphibien, Fischen und Vögeln dieser Qualitätsanspruch durchsetzt, wird genau dieser Nachweis ein wichtiger Bestandteil der Qualifikationen eines Züchters werden. Somit liegen für beide Seiten gute Gründe vor die eine Entscheidung beeinflussen können. Entscheiden muss der Tierhalter oder Hobbyzüchter aber allein.

Was haltet ihr davon?
Ist ein solcher SachkundeNachweis gemäß dem Tierschutz Gesetz nötig, oder haltet ihr das für Unsinn und Geldschneiderei?
Bitte teilt eure Meinung mit.

Bodengrund eine Frage des Geschmacks?

Bodengrund ist doch Bodengrund! Oder gibt es wichtige Unterschiede? Ist es nicht wichtiger, dass das Gesamtbild passt und der Bodengrund zur restlichen Einrichtung des Terrariums oder Aquariums passt? Es ist wichtig, für die Tiere das passende Material als Bodengrund zur Verfügung zu stellen. Falls dies nämlich nicht geschieht, können sich die Tiere am Bodengrund verletzen oder den Bodengrund beim Fressen aufnehmen.

Kleine Bodengrund-Kunde

Der Aquarienbesitzer weiß, zu fein gekörnter Bodengrund kann das Wasser trüben und die Filter verstopfen. Bei zu groben Bodengrund können Futterreste zwischen die Körner des Bodengrundes sinken und das Algenwachstum im Aquarium verstärken. Also ist die richtige Wahl der Körnung entscheidend für ein langes und glückliches Leben der Fische und eine gutes Klima im Aquarium.
Ebenso verhält es sich mit dem Bodengrund für die Terrarien von Echsen, Amphibien und Schlangen.
Jede Spezies hat einen Bodengrund auf dem Sie sich besonders wohl fühlt. Aber damit nicht genug. Dieser Bodengrund ist für die Art meistens besonders Verletzungsarm, gibt ideale Vortrieb bei der Bewegung und unterstützt das artgerechte Klima.
Amphibien wie Feuersalamander hält man möglichst auf Bodengrund der dem Waldboden so nahe wie möglich kommt. Hier ist also ein besonders erdiger Bodengrund mit geringem Kies-, und hohem Lehmanteil zu wählen. Durch eine solche Mischung unterstützt man ein feuchtes Klima in dem sich Salamander besonders wohl fühlen. In diese Terrarienerde können Pflanzen und Verstecke direkt verbaut werden. Die Pflanzen ziehen dann die Feuchtigkeit aus der Terrarienerde und helfen zusätzlich eine möglichst natürliche Umgebung zu gestalten. Wenn auf den erdigen Untergrund noch Moos aufgebracht wird, können die Amphibien dieses nicht nur als zusätzliches Versteck nutzen und die Hautfeuchtigkeit verbessern sondern darunter auch jagen. Was zusätzlich die Aktivität der Amphibien unterstützt, da diese meist recht scheu sind.


Im Bereich der Echsen sind am weitesten Tag aktive Wüsten-, oder Halbwüstenbewohner verbreitet. Diese benötigen meistens sehr sandige Böden. Diesen Terrariensand gibt es in verschiedenen Formen und Verpackungsgrößen. Um eine den Fähigkeiten der Echsen entsprechende Umgebung zu gestalten empfiehlt sich Gestaltungslehm die Rückwende, Verstecke und eine Landschaft zu formen. So dass die Echsen sich horizontal und vertikal in verschiedene Klimazonen begeben können. Der Grund der Terrarien sollte mit einem Farbsand oder einem speziellen Sand für Geckos in angemessener Höhe gefüllt werden. Bei grabenden Reptilien oder Nagern kann ein Sand mit einem hohen Lehmanteil in das Terraium eingebracht werden, dies ermöglicht den Tieren den Bau von stabilen Höhlensystemen.
Ebenfalls weit verbreitet sind Schlangen. Für Schlangen eigenen sich die oben beschrieben Bodengründe nur bedingt, da gerade bei sandigen Böden die Gefahr besteht, dass sich die Sandkörner zwischen den Schuppen fest setzen können. Hier kann es in Folge der Sandkörner zu Hautentzündungen und Verletzungen kommen, die schwere Infekte nach sich ziehen können. Deshalb empfiehlt sich für Schlangen ein Bodengrund aus Holzschnitzeln von Pinien oder Buchen. Diese Bodensubstrate sind Feuchtigkeitsunempfindlich vermeiden Schimmelbildung und nehmen Verschmutzungen vom Kot kaum an. Dies führt zu einer Erleichterung bei der Pflege der Tiere und längeren Nutzbarkeit des Bodensubstrates.
Welche Erfahrungen liegen bei Ihnen mit unterschiedlichen Bodensubstraten vor?

Reptilienbörsen im Brennpunkt

Terraristiker kennen und die meisten schätzen sie: Reptilienbörsen. Diese Ausstellungen bieten eine vielfältige Auswahl an Reptilien und Zubehör. Gerade Züchter kaufen und verkaufen hier gerne Tiere. Weiterhin trifft man gleichgesinnte und es herrscht reger Austausch zum Thema Reptilien und Terraristik. Allerdings stehen Reptilienbörsen in letzter Zeit immer mehr im Brennpunkt und erfahren negative Schlagzeilen. So fordern Tierschützer immer wieder, diese Art von Ausstellungen zu verbieten, da die Tiere leiden müssen. Aber ist das wirklich so? Was unterscheidet Reptilienbörsen von Hunde- oder Katzenausstellungen?

Egal welche Art von Tier auf einer Ausstellung oder Messe präsentiert wird, Stress hat es dabei sicherlich. Transport, eine ungewohnte Umgebung, viele neue Eindrücke und viele Fremde Menschen, die betrachten wollen. Reptilien wie auch Säugetiere haben sicherlich keinen Spaß daran. Allerdings gibt es Möglichkeiten, die Zeit während einer Reptilienbörse so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten. Die meisten Reptilienbörsen in Deutschland haben sogenannte Börsenordnungen, die z.B. die Größe und Art der Behältnisse, in der Reptilien ausgestellt werden, regeln. Hieran müssen sich Aussteller halten, sonst werden sie von der Reptilienbörse ausgeschlossen. Weiterhin überwachen Veterinäre deutsche Reptilienbörsen, um Verstöße gegen diverse Gesetze und Ordnungen aufzudecken und abzustellen. In den letzten Jahren kam es somit immer weniger zu Verstößen auf deutschen Reptilienbörsen, was sehr erfreulich ist. Denn jedem seriösen Züchter liegt die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Tiere am Herzen. Allerdings gibt es bei unseren Europäischen Nachbarn noch nicht solche strikten Regularien. So kommt es immer noch vor, dass Tiere in viel zu kleinen Behältnissen ausgestellt werden. Dieser grüne Baumpython beispielsweise, der auf einer ausländischen Reptilienbörse ausgestellt wurde, hat keine Klettermöglichkeit und kann sich kaum bewegen. So etwas wäre mittlerweile auf einer deutschen Börse undenkbar und entspricht auf keinen Fall einer artgerechten Haltung.

Was sollte beachtet werden?

Reptilien benötigen auch auf Ausstellungen das Gefühl, nicht völlig ausgeliefert zu sein, sondern sich auch verstecken zu können. Das kann durch das entsprechende Einstreu in Boxen oder Zierpflanzen ermöglicht werden. Zwar kann es sein, dass man das Reptil dann schlechter sehen kann, aber mit dieser Gefahr sollte zum Wohle des Tieres gelebt werden. Weiterhin sollten die Behältnisse nicht durchsichtig sein. Gerade für Chamäleons kann eine durchsichtige Box zu unglaublichem Stress führen, denn diese ist von allen Seiten einsehbar. Zwar benötigen Reptilien nicht so viel Wasser wie Säugetiere, dennoch empfiehlt es sich, auch während einer Reptilienbörse Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Gerade in Stressituationen stillen Reptilien gerne ihren Durst. Vom Herausnehmen der Tiere und dem direkten Betrachten durch Interessenten ist aus zwei Gründen dringend abzuraten. Zum einen stellt dies einen unnötigen und zusätzlichen Stress für das Reptil dar. Weiterhin kann Hygiene hierbei schlecht berücksichtigt werden und es besteht die Gefahr zur Übertragung von Krankheiten.

Reptilienbörsen sind nicht bedenklicher als andere Tierausstellungen, wenn diverse Regeln und Gesetze zum Wohle der Tiere eingehalten werden. Hierauf sollten verantwortungsvolle Terraristiker im eigenen Interesse achten, da das Thema Reptilienbörsen sonst immer weiter in Verruf gerät und die Gefahr von generellen Verboten besteht. Betrachtet man das Foto oben, ist die Meinung der Tierschützer auch durchaus nachvollziehbar. Es gibt also, sich hier abzugrenzen und verantwortungsvoll mit Reptilien auf Reptilienbörsen umzugehen. Wenn alle an einem Strang ziehen, wird dies langfristig auch funktionieren.

Terrarium aus Kunststoff - höchste Qualität

Wir haben bereits über Kunststoffterrarien als echte Alternative berichtet. Mittlerweile haben wir auch Kunststoffterrarien aus Vekaplan Kunststoff im Sortiment und möchten die Vorteile dieser Terrarien näher schildern

Werkstoff Vekaplan Kunststoff

Vekaplan ist die leichteste Hartschaumstoffart und besitzt dennoch eine hohe Eigensteifigkeit. Dadurch lassen sich viele Projekte gerade in der Terraristik sehr gut realisieren. Mit Brandklasse B1 nach DIN 4102 eignet es sich besonders für den Einsatz als Terrarium. Vekaplan ist schwer entflammbar, selbstlöschend und erfüllt hohe Brandschutzauflagen. Da Vekaplan Kunststoff kein Wasser aufnimmt und auch nicht aufquillt eignet es sich auch sehr gut für Feucht- und Wasserterrarien oder als Alternative für Glasterrarien, die wesentlich schwerer und dabei zerbrechlich sind. Im Gegensatz zu Glas ist Vekaplan Kunststoff bekannt für gute thermische Isolation, was gerade ein Vorteil für die Wärmespeicherung in Terrarien ist.

Made by Tropic Shop

Wir haben selbst sehr gute Erfahrungen mit dem Werkstoff Vekaplan für Terrarien gemacht und möchten dies nun an unsere Kunden weiter geben. Wir stellen die Vekaplan mit Vekaplan Platten in 10 - 20 mm Stärke her. Der Frontrahmen beträgt 16-24 mm und durch passgenaues Nuten und Fräsen können wir eine sehr gute Materialstabilität garantieren. Wir haben diese Stabilität mit einem 40 kg Zementsack getestet. Durch ein Kaltschweißverfahren wird das Kunststoffterrarium komplett montiert und muss nicht mehr zusammengebaut werden.

Wir liefern Vekaplan Terrarien mit Glasführungsschienen um ein Einschleifen der Glasscheiben zu vermeiden. Die Glasscheiben sind 4mm stark und können bei Bedarf auch als Sicherheitsglas bestellt werden. Weiterhin können Sie uns auch jederzeit Ihre Wunschmaße für Ihr Vekaplan Terrarium nennen und wir fertigen es individuell für Sie an. Sprechen Sie uns einfach an.

Vorteile im Überblick

Vekaplan Kunststoff ist nicht ohne Grund ein sehr beliebter Werkstoff im Baugewerbe. Er ist bekannt für seine positiven Eigenschaften und hohe Qualität. Wieso nicht diese Vorteile auch für Terrarien nutzen? Ein Terrarium muss nicht unansehnlich sein, wenn es sich nicht um ein Glasterrarium handelt. Ein Forex Terrarium sieht auch im Wohnraum elegant aus, ist nur erheblich zuverlässiger in der Wärmedämmung und Materialsicherheit was Nässe und Hitze betrifft. Im Gegensatz zu Holz ist es dazu leicht und dennoch stabiler. Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil ist bei Forex Terrarien weiterhin die Hygiene! Das Terrarium lässt sich wunderbar reinigen und muss nicht extra versiegelt werden.

Auf den ersten Blick mag so ein Vekaplan Terrarium vielleicht teurer erscheinen als ein vergleichbares Terrarium aus OSB, aber betrachtet man die geschilderten Vorteile und den geringen Eigenaufwand, so sollte die Entscheidung für ein Vekaplan Terrarium nicht wirklich schwer fallen. Wir freuen uns auch über die ersten Erfahrungsberichte unserer Kunden. Fragen zum Thema können auch gerne hier im Blog gestellt werden.

Haltung gefährlicher Tiere in Deutschland

Bereits mehrfach war in der Presse zu lesen, dass Krokodile in Baggerseen gesichtet wurden.
In den meisten Fällen handelte es sich dabei um falsch Meldungen, jedoch werden immer noch gefährliche Tiere in Deutschland von privat Personen gehalten.
Die Hessische Rundschau berichtet in diesem Zusammenhang, über den gebürtigen Römer Orazio Martini.
Der sein Hobby zum Beruf gemacht hat.

Die Haltung von Reptilien und Exoten ist in Deutschland streng geregelt. Trotzdem gibt es viele illegale Haltungen von zum Teil gefährlichen Tieren.
Das es sich hier nicht nur um ein rechtliches sondern auch gesellschaftliches Problem handelt, ist einigen handelnden Personen offensichtlich nicht klar.

Die Rechtslage
Die Haltung von Tieren ist im Tierschutzgesetz festgeschrieben. Hier wird im Allgemeinen auf Haltungsbedingungen eingegangen, die allen Tieren ein Recht auf eine Art gerechte Haltung einräumt. Hierzu gehört nach § 2 TierSchG die artgerechte Haltung, Betreuung und Fütterung.
Hierzu haben wir in anderen Artikeln auf diesem Blog bereits viele Tips hinterlassen. Weiterhin stehen wir, wie bereits mehrfach angesprochen für Auskünfte zur Verfügung.
Auch geht das Gesetz auf die Vorraussetzungen ein, die zur Verbingung (also Transport) und der Haltung bei Ausstellungen einzu halten sind. Leider bleibt das Gesetz bei der Definition des Begriffes "gefährlich Tiere" eher unpräzise. Hierzu wurden von den einzelnen Bundesländern verschiedene Ausführungsbstimmungen erlassen. Das Land Bayern hat zum Beispiel im bayrischen Sicherheitsrecht eine Liste gefährlicher Tiere heraus gegeben, deren Haltung in Bayern verboten ist.

Was sind gefähliche Tiere
Eine sehr interessante Abhandlung ist hier die öffentlich einsehbare Doktorarbeit der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig Maximilian Unversität München. In dieser Arbeit wird nicht nur versucht den Begriff gefährliche Tiere zu erläutern. Des weiteren wird versucht eine Klassifizierung der verschiedenen Stufen von gefährlichen Tieren zur Diskusion zustellen.
Insbesondere wird darauf eingegangen, dass gefährliche Tiere in Menschenhand zwar ein Gefahrenpotenzial beinhalten, die Haltung exotischer Insekten oder Reptilien nicht automatisch eine Gefährdung der öffentlichen Sichheit dastellt. Zum Beispiel sind Allergiker durch den Stich einer Biene eher gefährdet, als durch in Deutschland gehaltene exotische Großspinnen. Was schlicht der Anzahl der in Deutschland lebenden Tiere geschuldet ist. Auch ist die Gefahr durch Hundebisse von Besitzern die Hunde nicht Art gerecht halten und erziehen größer, als die Gefahr von Reptilien angegriffen zu werden.
Daher geht die Gefahr nicht vom Tier aus sondern von unsachgemäßem Umgang mit den Tieren. Hierbei ist es egal ob es sich um unerzogene Hunde handelt oder um unsachgemäß gehaltene Exoten in Deutschland.

Darf es noch leben? Lebendnagerfütterung

Die Frage welchen Zustand das Futter von Reptilien, hier speziell den "Raubtieren", haben sollte spaltet die Tierhalterszene. Hier sind die Reptilienhalter sehr unterschiedlicher Meinung. Zum einen gibt es Verfechter der Position, dass die Tiere in den Terrarien nicht jagen müssten. Ihnen gegenüber stehen die lebend Futter Befürworter.

Futter für Raubtiere
Das ein Raubtier wie Hund, Katze oder auch verschiedene Reptilien und Fische fleischliche Nahrung benötigen, sollte jedem Halter oder Interessenten bewusst sein. Denn Wolf, Tiger oder Waran stellen sich in der Natur auch nicht neben ihre Beutetiere und grasen mit ihnen. Das wäre sicher nicht so Energie aufwendig wie die Jagd, aber es entspräche nicht ihrer Natur. Die Nahrungsbeschaffung für die "Raubtiere" im urbanen Umfeld, sollte sich bei verantwortungsbewussten Haltern als deutlich leichter erweisen. Daher die Überlegung, ob man wirklich lebende Futtertiere zur Ernährung einsetzen sollte. Natürlich gibt es Menschen die behaupten, es sei unvernünftig Tiere lebend zu füttern, weil die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Bei Anschaffungspreisen von mehreren tausend Euro ist diese Überlegung nachvollziehbar. Aber es gibt auch Argumente die gegen die Fütterung mit toten Tieren sprechen. Bei der Auswahl einer Art zu füttern, liegen nicht nur die persönlichen Vorlieben, bei einer Entscheidung zu Grunde.

Nein zum lebenden Futtertier
Das Lager der "Totfutter" Befürworter hat viel gute Argumente, um die eigene Position zu untermauern. Da wären zum einen die Gefahr der Verletzung durch lebende Beutetiere, wie Ratten. Weiter besteht die Gefahr, dass mit den Futtertieren Krankheitserreger in den Bestand gelangen. Es soll auch Menschen geben, die sich Raubtiere als Haustiere halten. Jedoch Probleme haben ein lebendes Wesen dem Tod zu überantworten. Hier sehen sich diese Personen in der Verantwortung, für den Tot durch das Beuteschlagen eines Raubtieres. Ein weiteres Argument ist, dass die Tiere der Jagd nicht mehr bedürfen, um an Nahrung zu gelangen. Weitere Argumente gegen lebende Futtertiere, sind die hohe Qualität von Frostfutter und die geringeren Haltungskosten für Futtertiere.

Natürliches Futter
Die Verfechter des lebenden Futters, stehen den oben genannten Argumenten sehr skeptisch gegenüber. Zum einen weil tote Nahrung (im schlimmsten Fall "Aas") nicht der natürlichen Beute von vielen Räubern entspricht. Und weiterhin der Jagdtrieb in den meisten Tieren auch in der Gefangenschaft befriedigt werden muss, um Stress zu vermeiden. Weiterhin gibt es kaum eine natürlichere Art der Nahrung für Raubtiere, als die lebende Beute. Bei lebenden Beutetieren muss seltener mit Nahrungsergänzungsmitteln gearbeitet werden. Weil die Beutetiere im lebenden Zustand die meisten Nähr,- und Mineralstoffe enthalten. Außerdem gibt es Tierhalter und Züchter, die einen ausgeprägten Jagdtrieb als Indikator für eine sehr gesunde Zuchtlinie sehen.

Wie auch immer sich ein Tierhalter entscheidet. Es sollte immer auf einen Versorger vertraut werden. Bei dem die hohe Qualität der Futtertiere dauerhaft gehalten wird. Egal ob lebende oder tote Futtertiere, Qualität muss zu jeder Jahreszeit gewährleistet werden.

Futterqualität?
Bei toten Futtertieren sollte auf folgende Punkte geachtet werden. Zum einen sollten die Futtertiere egal bei welchem Wetter nur mit trocken Eis verschickt werden. Eine ausreichende Menge, gewährleistet bei normalen Versandverhältnissen, keine Unterbrechung der Kühlkette. Weiterhin sollten die Tiere in kleineren Verpackungseinheiten verpackt sein. Hier sind Packungsgrößen von 10 - 50 Tieren, je nach Größe, normal. Wenn sich viele Eiskristalle in den Verpackungen befinden, kam es vermutlich zu einer Unterbrechung der Kühlkette. Hier ist es am besten ein Foto zu machen und sich mit dem Verkäufer in Verbindung zu setzen.
Auch bei lebenden Futtertieren gibt es Merkmale die für gute Futterqualität stehen.
Wenn die Tiere in geeigneten Behältnissen verschickt werden, das heißt groß genug und mit ausreichender Frischluftversorgung. Außerdem sollten kurze Lieferzeiten eingehalten werden, um den Stress für die Futtertiere gering zu halten. Wenn die Tiere gesund aussehen, sind sie es auch meistens!

Reptilienzucht oder Wahnsinn?

Bereits in den ersten Wochen des Jahres melden erste Züchter, dass die Reptilien bereits mit der Eiablage begonnen haben. So etwas könnte rein theoretisch mit den Wirren des Winterwetters zusammenhängen. Diese Erklärung wäre aber sicherlich sehr blau äugig. Denn inzwischen ist es ein Fakt, dass sich der Profit orientierte Züchter und Händler möglichst früh auf dem Markt zeigen muss.Hier werden (Hobby-)Züchter die eine möglichst natürliche Haltung ihrer Tiere bevorzugen, klar übervorteilt. Aber Käufer sind auch nur Menschen. Und wie alle Menschen wollen sie möglichst schnell ihr Verlangen stillen. Wenn es in diesem Fall das Verlangen nach einem neuen Tier ist, kann die schnellere Befriedigung des Wunsches auch eher zum Glücksgefühl des Besitzens führen.

Nachzucht natürlich
Wenn man an einer möglichst natürlichen Nachzucht interessiert ist, sollten immer Züchter gesucht werden, deren Anzahl der Zuchttiere je nach Art zwanzig nicht überschreiten sollte. Hierzu ein kurze Erklärung. Um zum Beispiel zwanzig Kornattern halten zu können und ihnen entsprechend artgerechte Haltungsbedingungen zu gewährleisten, müssen mindestens drei Kubikmeter Raum bereitsgestellt werden. Man sollte männliche und weibliche Tiere trennen und in Kleingruppen von zwei bis vier Tieren halten. Dies reduziert die Stressbelastung der Tiere enorm. Weil Rangkämpfe und "Balzverhalten" weitest gehend vermieden werden. Außerdem sollten die Terrarien, wie in einem unserer nächsten Artikel beschrieben wird, Art gerecht eingerichtet sein. In einem möglichst natürlichen Umfeld ist, nach der Winterruhe und der ersten Häutung die Zeit gekommen für die Verpaarung. Die Tiere zeigen ihre Paarungsbereitschaft durch Futterverweigerung an. Weiterhin können die Tiere zusammen gesetzt werden, um zu prüfen ob beide Tiere Paarungs bereit sind. Bevor des zur Verpaarung kommt, sollten Sie sich überlegen, welchen Farbmorph sie nach der Verpaarung erhalten möchten. Denn die Morphologie und Genethik ist eine Wissenschaft für sich. Auch hier zeichnet sich ein seriöser Züchter aus, in dem er nur eine begrenzte Anzahl an Verpaarungen pro Jahr durchführt, die klar genetisch vorkalkuliert wurden.

Züchten für den Profit?
Wenn ein Züchter als Einzelperson mit "über einhundert Nachzuchten" auf einer Börse erscheint und behauptet er ist ein Hobbyzüchter, sollten Sie immer hell hörig werden. Denn eine Nachzucht bedeutet immer viel Arbeit. In einem durchschnittlichen Gelege einer Kornnatter befinden sich zwischen 10 und 20 Eier. Diese müssen dann entsprechend inkubiert werden. Allein hier entstehen Kosten, für Anschaffung/ Bau der Inkubatoren und deren Betrieb. Hier sollten täglich die Umweltparameter kontrolliert werden. Was bei einer durchschnittlichen Inkubatorgröße, in den circa 20 Eier passen, pro Inkubator 2 bis 3 Minuten dauert. Zum Zeitpunkt des errechneten Schlupfes, sollte dann mehrmals pro Tag nach den Eiern geschaut werden. Das Umsetzen der Schlüpflinge in entsprechende Boxen mit Einstreu oder Zeitungspapier, Wasserbehälter und einem Versteck dauert auch einige Minuten. Dann sollte ein Rack für die Tiere vorbereitet werden. in dem die Tiere in den Boxen aureichend Wärme und Licht bekommen und ein Tageszyklus simuliert wird. Daher ist nicht nur Zeit und Geld sondern auch Platz gefragt. Wenn es nach der ersten Häutung zur ersten Futtergabe kommt, können bei einer gewissen Anzahl an Schlüpflingen schnell 30 Minuten und deutlich mehr daraus werden. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Tiere regelmässig gereinigt werden müssen, kommt schnell ein Arbeitspensum zusammen, dass eine Hobbyzucht ab der oben genannten Größenordnung unmöglich macht. Hier stellt sich dann die Frage wie eine so große Anzahl von Nachzuchten produziert werden kann. Ebenfalls sollten Sie sich vor Händlern in acht nehmen, die auf Börsen Sonderangebote machen. Es handelt sich um Lebewesen und nicht um neue Socken!

Anmerkungen
Wer wirklich an einem Reptil interessiert ist. Sollte sich weit vor dem Kauftag mit Haltungsbedingungen, Habitatgröße, Futter und Aktivitäszyklen beschäftigen. Vorher sollte das passende Terrarium gewählt, eingerichtet und zum Test mehrere Tage gelaufen sein. Falls Sie zur Miete wohnen sollten Sie den Haltungswunscvh vorher mit dem Vermieter absprechen. Auch wenn es sich um ungefährliche und nicht meldepflichtige Exoten handelt, reagieren manche Menschen sehr merkwürdig, auf die Anwesenheit der Tiere. Oft ist es Unwissen aber manchmal auch Bosheit der Nachbarn oder Vermieter die zu großen Problemen führen können.

Terrarien und Aquarien clever einrichten

Wenn die Anschaffung eines neuen Tieres bevorsteht oder das Haustier ein größeres Habitat benötigt, weil es gewachsen ist. Dann stellen viele Halter sich die Frage, wie und womit das neue Terrarium oder Aquarium eingerichtet werden soll. Es existieren viele verschiedene Meinungen. Je nach eigenen Vorstellungen vom "richtigen" Werkstoff, der Einrichtung und der zu verwenden Technik, werden die unterschiedlichsten Vorschläge gemacht. Hier verlassen sich die meisten auf Bekannte, die bereits Erfahrung mit der Terrarieneinrichtung haben. Gerade bei Erstausrüstung wird häufig auf die Züchter gehört, von denen die Tiere gekauft wurden. Wenn die Tiere in einer Zoofachhandlung oder im Baumarkt gekauft worden sind, können auch häufig viele Ausrüstungsgegenstände gekauft werden. Jedoch hat sich in den letzten Jahren eine qualitativ hochwertige und günstige Variante des Zubehörhandel entwickelt. Hier sind Onlineshops gemeint. Diese Shops werden oft Menschen betrieben, die Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Oder ihrer Berufung folgend einen Shop eröffnen mußten, weil die Haltung und Zucht von Exoten viel Erfahrung und sehr spezielles Equipment erfordert, dass sie sonst nirgends so gebündelt fanden.

Der Corpus
Je nach Tierart und Standort des Terrarium oder Aquarium muß zuerst die Größe des Corpus bestimmt werden. Wenn Fassungsvermögen und maximale Maße bekannt sind, können verschiedene Formen gewählt werden. Denn weder das Aquarium noch das Terrarium müssen immer Rechteckig sein. Wobei die gängigsten und daher auch günstigsten Formen Rechteckig sind. Aber Sonderanfertigungen sind mit fast allen gängigen Materialen möglich. Bei den Aquarien werden im Hobbybereich meistens Aquarien aus Glas benutzt, inzwischen sind aber bei größeren Anlagen immer öfter Acrylglas oder Floatglas im Gebrauch. Alle Baumaterialien haben Vor- und Nachteile
im Bereich der Verarbeitung, Bruch- und Kratzempfindlichkeit oder Lichtdurchlässigkeit.
Bei Terrarien ist die Liste der Materialien für den Corpus noch länger. zuerst die klassischen Werkstoffe. Mit guten Wärmeisolierwerten und einer leichten Verarbeitbarkeit, sind die Holzterrarien und Sperrholzterrarien zu nennen. Wobei sich in letzter Zeit immer mehr Kunststoffterrarien durchsetzen. Weil diese bei Wärmeisolierwerten, Verarbeitung, Eigengewicht und Hygiene alle bisherigen Werkstoffe in den Schatten stellen. Natürlich gibt es viel Anbieter von Vollglasterrarien. Hier stehen aber der hohe Energieaufwand und je nach Tierart großer Stress, durch den Mangel an Rückzugsmöglichkeiten einer Anschaffung entgegen. Weiterhin sind Glasterrarien nicht so leicht zu bearbeiten. Wobei die Reinigung von Glasflächen sehr gründlich und hygienisch möglich ist. Was Glasterrarien zu idealen Quarantäneterrarien macht.

Die Einrichtung
Welche Einrichtung in das Terrarium oder Aquarium kommt entscheidet zwar der Besitzer, jedoch sollte auf die Belange der gehaltenen Tierart eingegangen werden. Genauso wie bei der Form des Corpus ist es auch bei der Wahl der Einrichtung wichtig dem Tier eine möglichst naturnahe Umgebung zu schaffen. Hier sollten Verstecke in verschiedenen Klimazonen ebenso bereitgestellt werden, wie Klettermöglichkeiten. Weiterhin sollten Art typische Wasserschalen verbaut oder eingebracht werden. So das sich die Tiere am Wasser jederzeit bedienen können. Hier können für Tropenbewohner auch kleine Wasserfälle oder Befeuchtungsanalgen verbaut werden. Bei den Einrichtungen die mit hohen Wasserdurchflussmengen arbeiten, sollte immer die Wasserhärte am Standort beachtet werden. Bei hartem Wasser, also einem hohen Kalkgehalt, bietet es sich an, dass Wasser vor dem Gebrauch zu filtern oder durch Abkochen vom Kalk zu befreien. Der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Bei Aquarien sind Verstecke, Bepflanzung und Dekoration den Bedürfnissen der Bewohner anzupassen. Hier kann viel mit Steinen, farbigen Kies, Bepflanzung oder dem Einsatz von Korallen im Salzwasseraquarium gearbeitet werden. In Terrarien bieten sich Rückwände als zusätzliche Klettermöglichkeiten an.

Rund um den Terrarienbau

Wenn ein neuer Exot einziehen soll, oder ein Reptil zu groß geworden ist für das alte Terrarium, ist es an der Zeit ein neues Habitat für das Tier zu errichten. Wer in dem Fall nicht auf den neuesten Trend aufspringen und ein Kunststoffterrarien kaufen will, der greift zu den bekannten OSB-Terrarien. Bei dieser günstigen aber im Gegensatz zu Kunststoff schweren Varianten des Terrarienkörpers gibt es aber etwas mehr zu tun. Wenn ein Neubau oder eine Renovierung bevorstehen, folgen hier ein paar Tipps.

Vorbereitung des Corpus
Wenn es wie hier im Tropic-Shop keine vorgefertigten Terrarien gibt, müssen OSB-Platten gekauft und zugeschnitten werden. Beim Kauf achten Sie bitte darauf, dass die Platten Lösemittel und Formaldehyd frei sind. Denn ein ausdünsten dieser Stoffe kann zu schweren gesundheitlichen Schäden ihrer Reptilien führen. Auch der Verschnitt ist nicht zu unterschätzen, wenn der Zuschnitt nicht bereits beim Holzhändler oder Baumarkt erfolgte. Da die Tiere gern mehrere Temperaturzonen zur Verfügung haben und viele Exoten auch gerne klettern, sollte auch Material für Ablagen in verschiedenen Höhen angebracht werden. Die einfachste Art eine Glasfront zu gestalten, ist es mit Glasscheiben und Glasführungsschienen zu arbeiten. Die Glasscheiben können dann in den Schienen soweit wie erforderlich geöffnet werden. Die Scheiben lassen sich deutlich leichter schieben, wenn mit Griffen, den sogenannten Bump-ons gearbeitet wird. Wenn der OSB-Korpus fertig ist, kann mit Styroporplatten und Fliesenkleber eine Landschaft modelliert werden. Hier ist das kann wichtig, denn bei diesem Arbeitsschritt spielen die persönlichen Vorlieben eine ganz große Rolle. Weiterhin kann mit Farben gearbeitet werden, um das Terrarium ansehnlicher zu gestalten. Aber auch hier ist es jedem selbst Überlassen, wieviel Details ausgearbeitet werden.
Bei den beiden zuvor beschreiben Bauabschnitten sollten immer elektrische Installationsöffnungen bedacht werden, um zum Beispiel Kabel und Schläuche für Heizmatten, Brunnen oder Nebelanlangen verlegen zu können. Nach dem die Bau-, und Modellierarbeiten beendet sind, kommt ein bei Holz-, oder OSB-Terrarien sehr wichtiger Schritt. Das Versiegeln!
Das Versiegeln der Oberflächen ist für mehrere Aspekte wichtig. Zum Einen sind versiegelte Oberflächen leichter zu reinigen und daher hygienischer. Des weiteren sind versiegelte Oberflächen widerstandsfähiger gegen Wasser und Feuchtigkeit. Welche Art der Oberflächenversiegelung vorgenommen wird hängt von den Tieren und den persönlichen Vorlieben ab. Als besonders widerstandsfähig und zuverlässig hat sich Epoxidharz erwiesen. Die enorme Oberflächenhärte und Schlagbeständigkeit, kann mit keinem anderen Oberflächenschutz im Terrarienbau erzielt werden.

Die Technik
Im Bezug auf die Technik sind Licht, Heizung und Luftbefeuchtungsanlagen zu nennen. Eine Auswahl wurde im Artikel Lichtspiele bereits vorgestellt. Im Bezug auf die Heizsysteme hat der Bastler ebenfalls eine große Auswahl zur Verfügung. Je nach zukünftigen Bewohner sollte die Heizung an der Decke in Form von Heizstrahlern an der Decke des Terrariums oder als Bodenheizung in Form von Heizsteinen oder Heizhöhlen verbaut werden. Hier sind die Bedürfnisse der Tiere zu beachten. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, unabhängig vom Baustoff vollständig vorgefertigte Terrarien zu bestellen. Hier sind Maßanfertigungen in unterschiedlichen Ausbaustufen möglich. Für Fragen und Angebote folgen sie dem Link.