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Die Kornnatter

Haltung und Informationen über die Kornnatter

Die Kornnatter (engl. Cornsnake) ist eine sogenannte Anfängerschlange, dank ihrer Friedlichkeit und Robustheit, ist diese aber nicht nur bei Anfängern, sondern auch bei erfahrenen Reptilienhaltern ein sehr beliebtes Tier. Kornnattern zeichnen sich durch ihrer Vielfalt an verschiedenen Farb- und Zeichnungsvarianten aus und sind in der Terraristik ein sehr beliebtes Tier.

Kornnattern kommen in der freien Natur in Mexiko und der USA flächendeckend vor und sind daher überall, besonders unter Baum Wurzel oder Tierfarmen zu finden.  In Deutschland können Kornnattern ohne den sogenannten Herkunftsnachweis gehalten werden, jedoch wie jedes Tier unterliegt die Kornnatter auch dem Tierschutzgesetzt, welche die Artgerechte Haltung jedes Tier Garantiert.

Eine Kornnatter gehört zu den klein bleibenden Schlangenarten, wobei in Einzelfällen eine Kornnatter eine Gesamtlänge von bis zu 1,8m erreichen kann, der Durchschnitt liegt jedoch bei 1m.

Kornnattern gehören zu den Kletterschlangen und benötigen ein ca. Terrarium von 1,0x0,5x0,8m ( 100x50x80cm) Kunststoffterrarium, welche mit Klettermöglichkeiten, wie Kork ästeKorkröhren sowie Höhlen, ausgestattet werden sollten, die Klettermöglichkeiten in der Form von Ästen sollen nicht zu dick gewählt werden, wir Empfehlen hier ca. 1-3cm, je nach Größe und Gewicht der Schlange. Die Rückwands Gestaltung bei einer Kornnatter sollte eher sperrig ausgewählt sein, eine Korkrückwand eignet sich dafür Ideal. Es ist darauf zu achten, gerade bei der Haltung von jungen Schlangen, dass die Rückwände nicht mit „Doppelseitigem Klebeband“ befestigt werden. 

Kornnattern sind Tag / Dämmerungsaktiv, daher kann getrost auf die Verwendung von UV-Beleuchtung verzichtet werden, ein einfacher T5 Doppelbalken mit Reflektor reicht aus um einen Tag und Nachtsimulation zu simulieren, welches mit einer Zeitschaltuhr gesteuert werden kann. Wir empfehlen eine Beleuchtungszeit von 10 oder 12 Stunden.

Kornnattern benötigen eine Temperatur von ca. 25°c – 30°c, welche über einen Halogenspot oder einer Heizmatte, die unter dem Terrarium gelegt wird erreicht werden, wichtig ist zu beachten das bei der Montage von Beleuchtungsgegenständen im Terrarium immer ein Schutzkorb verwendet wird. Kornnattern haben aufgrund ihrer „Klettereigenschaft“ oft das verlangen sich um die Beleuchtung im Terrarium zu wickeln, dadurch können schwere Verletzungen im Punkte Verbrennungen entstehen, welches durch einen Schutzkorb soweit wie möglich reduziert werden kann. Wie bei jedem Reptil sollten verschiedene Temperaturzonen im Terrarium gebildet werden, daher montieren Sie die Beleuchtung im Terrarium (Spotstrahler, Keramikstrahler oder UV-Versorgung) niemals mittig. Damit die Temperatur und Luftfeuchtigkeit  kontrolliert werden kann, sollte ein Thermometer & Hygrometer verwendet werden. Die relative Luftfeuchte beträgt ca. 60%, welche durch tägliches Sprühen erreicht werden kann.

Kornnattern fressen in der freien Natur alles was Sie finden bzw. erbeuten können von Lebendmäuse bis Vögel, da in der Terraristik heutzutage oftmals nur Frostfutter, wie Frostmäuse, Frost Küken und Frostratten verfüttert werden, kann man Kornnattern fast das bieten, was diese in der freien Wildbahn auch fressen. Gerade Frostfutter bietet den Vorteil das die Mäuse, die Kornnattern nicht angreifen können, das verfüttern von Lebenden Mäusen stellt immer eine Gefahr für Schlangen da, da lebende Mäuse und besonders lebende Ratten sich bei Reptilien festbeißen.  Junge Kornnattern werden mit Babymäusen nach der ersten Häutung gefüttert, die erste Häutung geschieht oftmals kurz oder wenige Tage nach dem Schlüpfen aus dem Ei. In einem Intervall von ca. 7 – 12 Tagen werden Jungschlangen mit Frostfutter ( Babymaus) gefüttert. Nach einigen erfolgreichen Fütterungserfolgen kann man die schon mit der nächstkommenden Mausgröße (Speckmäuse 5 Tage) füttern.  Gerade bei Kornnattern liest man oftmals, dass es bei den Jungbabyschlangen die sogenannten Futterverweigerer gibt, oftmals werden dann schnell zu harten Methoden wie das "Stopfen" angewendet, wir können nur empfehlen, Ruhe bewahren und folgende Tipps anwenden.  Bieten Sie der Jungschlange einmal Stinte an, durch den seltenen Geruch werden oftmals junge aber auch ältere Schlangen animiert zu fressen,  sollte der Versuch gelingen versuchen Sie es bei der nächsten Fütterung mit einen Frostbabymaus, gelingt dieses nicht, füttert man wieder einen Stint, oftmals reicht es auch die Frostbabymaus an den aufgetauten Stinte zu reiben so dass die Frostbabymaus den Geruch der Stinte annimmt.

Schlangen Häuten sich bei jedem Wachsen, wichtig ist zu beachten das Kornnattern nicht vor oder sofort nach der Häutung gefüttert werden, man erkennt ob die Kornnatter kurz vor der Häutung steht an ihrer Hautfarbe, dieses ist sehr Matt und die Augen werden milchig.

Oftmals passiert es, das man ein zu großes Futtertier gefüttert hat, oder das die Schlange mit zu vielen Frostmäusen oder Frostratten gefüttert werden, sollte es zu einen Auswürgen des Frostfutters kommen, darf auf keinen Fall eine sofortige / erneute Fütterung erfolgen. Durch das herauswürgen von dem Beutetier gelang auch die Magensäure in die Speiseröhre, wir empfehlen mindestens 7 bis 10 Tage bis zu nächsten Fütterung zu warten.  Sollte man dauerhaft das Problem haben, das die Kornnatter trotz reduzierter bzw. kleiner gewählten Frostmaus erbricht, sollte man folgenden Punkte kontrollieren.

 - Ist das Frostfutter ordnungsgemäß aufgetaut und hat Zimmertemperatur? (oftmals passiert es, dass Mäuse nur angetaut werden und der „Kern“ noch Tiefgefroren ist)

-  befinden sich Schädlinge, wie Milben auf der Schlange. Sollte dieses der Fall sein empfiehlt es sich die Schlang bei einem Sachkundigem Tierarzt vorzustellen, da Sachkundige Reptilientierärzte nicht in jedem Ort vertreten sind, kann man für die Erste Gewissheit das Sogenannte KOT-Untersuchungset bei Tropic-Shop.de bestellen, so kann man schon mal sicherstellen, das die Schlange keine schwerwiegenden Krankheiten hat.

 

Alle Informationen sind reine Erfahrungen und Tipps und ersetzten keine Fachliteratur