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Griechische Landschildkröte Haltung & Pflege im Terrarium

Die Griechische Landschildkröte ist eine der beliebtesten Arten, wenn es um die Pflege von Schildkröten geht. Anders als der Name vermuten lässt, beschränkt sich ihr Herkunftsgebiet nicht auf Griechenland. Testudo hermanni findet sich im gesamten Mittelmeerraum, namentlich im Osten Spaniens, Südfrankreich, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und der Türkei. Die westliche Unterart Testudo hermanni hermanni ist auch als Italienische Landschildkröte bekannt.

Westliche und östliche Unterart: Testudo hermanni hermanni und Testudo hermanni boettgeri

Testudo hermanni hermanni ist die zuerst beschriebene von zwei Unterarten mit einem höher gewölbten Rückenpanzer, einer intensiv gelben Grundfärbung mit kontrastreich sich abhebenden, schwarzen Flecken auf dem Rückenpanzer und zwei schwarzen Bändern auf dem Bauchpanzer. Mit 15-18 cm Panzerlänge bleibt sie etwas kleiner als die östliche Unterart Testudo hermanni boettgeri, die eine Panzerlänge von bis zu 25 cm erreicht. Im Unterschied zur westlichen Unterart zeigt die östliche einen weniger hoch gewölbten Panzer, eine weniger kräftige, stroh- bis olivgelbe Grundfärbung mit weniger kontrastreichen schwarzen Flecken und einen hornfarbenen Bauch. Der Kopf ist von brauner bis schwarzer Färbung.
Wie so oft in der Terraristik kam es bei der Beschreibung der Unterarten zu einer Verwirrung. Zunächst hielt man die östliche Unterart für die ursprünglich beschriebene Art und schrieb ihr den Namen Testudo hermanni hermanni zu, während die vermeintlich zuletzt beschriebene westliche Unterart den Namen Testudo hermanni robertmertensi erhielt. Nachdem der Irrtum aufgedeckt war, wurde der westlichen Unterart der Name Testudo hermanni hermanni zuteil, während die östliche Unterart seitdem unter dem Namen Testudo hermanni boettgeri bekannt ist.

Griechische Landschildkröte: Aussehen und Verhalten

Die Griechische Landschildkröte egal welcher Unterart zählt zu den kleineren bis mittelgroßen Arten. Sie ist eine von drei Arten, die der Gattung der Europäischen Landschildkröten angehören. Von der Maurischen Landschildkröte (witziger Weise Testudo graeca benannt, was auf Latein wiederum griechisch bedeutet) unterscheidet sie sich durch den fehlenden Hornkegel zwischen Schwanz und Hinterbeinen. Der Hornnagel am Schwanzende sowohl männlicher als auch weiblicher Griechischer Landschildkröten hingegen unterscheidet sie sowohl von der Maurischen Landschildkröte als auch der Breitbandschildkröte (Testudo marginata). Er dient als charakteristisches Erkennungsmerkmal von Testudo hermanni, die mit ihrem mäßig hoch gewölbtem Rückenpanzer in der Draufsicht oval erscheint, über einen starren Bauchpanzer sowie ein geteiltes Schwanzschild verfügt und fünf Krallen sowie recht große Schuppen an den Vorderbeinen, aber nur 4 Krallen an den Hinterbeinen zeigt. Die je nach Unterart mehr oder weniger kontrastreiche Zeichnung verwischt sich im Alter immer mehr, bis sie kaum noch auszumachen ist.
Die tagaktiven Schildkröten sind im Frühjahr und Herbst besonders am Vor- und Nachmittag aktiv, im Sommer v. a. am Morgen. Die Mittagshitze verbringen sie versteckt im Boden oder unter Büschen, die Nacht versteckt oder gar eingegraben im Unterschlupf. Bei Gefahr ziehen sie wie alle Landschildkröten den Kopf in Richtung Körpermitte ein (sog. Halsberger), im Gegensatz zu den Wasserschildkröten, die den Kopf unter den Panzer ziehen (sog. Halswender).

Griechische Landschildkröte haltung

Griechische Landschildkröte: Artgerechte Haltung im Freigehege

Anders als für viele anderen Reptilien kommt bei der Griechischen Landschildkröte eine Haltung im Terrarium nur in zwei Fällen und zeitlich sehr beschränkt in Betracht: Das Terrarium kann anfangs als Aufzuchtbecken für Jungtiere verwendet werden oder aber im Krankheitsfall als Quarantänebecken. Oberstes Gebot und Ziel ist es aber, die Tiere so schnell wie möglich in einem Freigehege zu halten, das durch ein Frühbeet oder Gewächshaus für die kälteren Tage ergänzt wird. Im natürlichen Habitat durchstreifen die Tiere ein Revier von mehreren Hektar Größe. Dies allerdings nicht aus Bewegungsdrang, sondern aus Notwendigkeit: Die Suche nach Futter treibt sie um. Da dieses in Gefangenschaft immer nah und reichlich verfügbar ist, muss das Freigehege für Griechische Landschildkröten dann doch nicht ganz so groß ausfallen. Die Größe der Reptilien stellt dennoch hohe Ansprüche an den Platzbedarf.

Mindestgröße

Die Mindestgröße des Freigeheges für ein adultes Tier berechnet sich nach folgender Faustformel:

  • Länge = 8 x Körperlänge
  • Breite = 5 x Körperlänge

Griechische Landschildkröten sind Einzelgänger und können daher problemlos alleine gehalten werden. Allerdings sind sie auch friedliche Gesellen, die in Gruppen gehalten werden können. Das geht sowohl in reinen Weibchengruppen als auch in Haremsgruppen. Bei letzteren sollten auf ein Männchen mindestens drei Weibchen kommen, um den Reproduktionsdruck unter den weiblichen Tieren zu verteilen. Wird mehr als eine Schildkröte gehalten, kommen für jedes weitere Tier 2 x 2 Körperlängen zur Grundfläche des Geheges hinzu. Dabei gilt: Je größer desto besser, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Lediglich Jungtiere bis 200 Gramm Körpergewicht sollten auf maximal 2-3 m² Freigehege und 1 m² Frühbeet gehalten werden. Die jungen Schildkröten graben sich gerne ein und sind in einem großen Gehege schwer zu finden. Das wird vor allem dann zum Problem, wenn sie für die Nacht ins beheizte Frühbeet umgesetzt werden sollen.
Wie bereits erwähnt muss neben dem Freigehege auch ein beheiztes und beleuchtetes Frühbeet oder Gewächshaus angeboten werden. Wer sich für die Haltung von Griechischen Landschildkröten interessiert, sollte sich also bewusst machen, wieviel Platz tatsächlich gebraucht wird. Wer mit einem Jungtier beginnt und nicht gleich im vollen Umfang einsteigen will oder kann, muss sich Gedanken über das Wachstum der Griechischen Landschildkröten machen. In den ersten sechs Jahren wächst der Panzer im Durchschnitt einen Zentimeter pro Jahr, danach nur noch ca. 60-70 mm, ab dem 10. Jahr legen die Schildkröten dann mit nur noch 5-15 % Wachstum kaum noch an Größe zu.

Griechische Landschildkröte aussehen

Einrichtung

Ein Wort zum Freigehege vorweg: Es muss sowohl ausbruchsicher als auch einbruchsicher gestaltet sein. Eine Umrandung von mindestens 25-30 cm Höhe hindert die Tiere daran, aus dem Gehege zu klettern. Die Umrandung sollte übrigens auch ein gutes Stück weit in den Boden eingegraben werden, denn Griechische Landschildkröten graben gerne. Einbruchsicher muss das Gehege vor allem für Jungtiere gestaltet werden. Denn diese laufen Gefahr, von großen Vögeln, Katzen und anderen Räubern gefressen zu werden. Eine Abdeckung in Form eines Gitters oder Netzes schützt die kleinen Schildkröten vor Angriffen von außen.
Bei der Gestaltung des Freigeheges solltest Du Dich am natürlichen Lebensraum der Tiere orientieren. Das natürliche Habitat der Griechischen Landschildkröte sind lichte Kiefern- und Eichenwälder ebenso wie Steppen, Strauch- und Heidelandschaften. Aber auch auf Wiesen, Ackerland, in Oliven- und Zitrushainen, kurz: in der Umgebung des Menschen sind sie anzutreffen.
Um dem nahe zu kommen, sollte das Gehege einen eher trockenen Lebensraum bieten. Der Bodengrund sollte variieren, an manchen Stellen sollte er eher sandig, an anderen steinig sein. Wichtig ist, dass das Substrat grabfähig ist. Griechische Landschildkröten graben gerne und graben sich auch vollständig ein. Hügel, Steine, Pflanzen, halbe Tontöpfe, Äste, Baumwurzeln und Laub sorgen für ausreichend Verstecke. Es ist darauf zu achten, dass alle Gegenstände Größe und Gewicht der Tiere angemessen sind. Griechische Landschildkröten erreichen durchschnittlich ein Gewicht von 1800 Gramm, bis zu 3 kg sind aber auch keine Seltenheit.

Temperatur, Beleuchtung, Luftfeuchtigkeit

Den größten Teil des Jahres verbringen Griechische Landschildkröten im Freigehege. Temperatur, Beleuchtung und Luftfeuchtigkeit sind dort natürlich gänzlich der Natur überlassen. In Sachen Temperatur reicht es, das Gehege so anzulegen, dass sich verschiedene Temperaturzonen bilden können in Form von Sonnenplätzen und beschatteten Arealen. Darüber hinaus muss ein beheiztes Frühbeet für ausreichende Wärmezonen in den kalten Stunden im Frühjahr und Herbst sorgen. Hier sollten am Tag stets mindestens 20 °C herrschen, in der Nacht sollten mindestens 14 °C erreicht werden.
Die Wärmequelle, am besten in Form von Wärmelampen und Heizstrahlern, ist mit einer UVB-Quelle und gegebenenfalls extra Lichtquelle als Beleuchtung zu verbinden, damit die Schildkröten auch an kühlen, dunklen Tagen entsprechende Temperaturen und Lichtverhältnisse vorfinden. Insbesondere die Versorgung mit der für die Synthese von Vitamin D3 nötigen UVB-Strahlung muss sichergestellt werden. Denn Vitamin D3 ist für gesunde Knochen und einen glatten Panzer unabdingbar.
In puncto Luftfeuchtigkeit kann man allerdings auch im Freigehege etwas nachhelfen. Gerade für Jungtiere ist eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit wichtig, damit sich ein glatter Panzer bildet. Zu ausreichend hohen Werten kannst Du beitragen, indem Du den Bodengrund täglich besprühst. Dabei dürfen auch die Tiere leicht angefeuchtet werden. Feuchtes Moos oder feuchtes Stroh trägt ebenfalls zum schwül-warmen Klima bei und eignet sich hervorragend als Versteck für junge Schildkröten. Eine Trinkschale und eine Badegelegenheit dürfen weder im Frühbeet noch im Freigehege fehlen. Wann und wie oft die Tiere baden, entscheiden Griechische Landschildkröten dabei selbst.
Für die Kontrolle und Aufrechterhaltung der richtigen klimatischen Verhältnisse im Frühbeet und Gewächshaus sorgt die übliche Mess- und Regeltechnik. Das Frühbeet mit künstlicher Wärme und künstlichem Licht ist allerdings nur eine Hilfestellung für die kühlen Stunden und Tage vor allem im Frühjahr und Herbst. Ein dauerhafter Aufenthalt hier ist nicht vorgesehen. Denn bei Temperaturen unter 12 °C, die einen Aufenthalt im Freien gänzlich unmöglich machen, gehen Griechische Landschildkröten ohnehin in Winterstarre und werden idealer Weise im Kühlschrank überwintert (siehe unten), im Rest des Jahres spricht nichts gegen den Aufenthalt im Freigehege. Eine dauerhafte Wohnungshaltung ist dementsprechend auch bei besten klimatischen Bedingungen durch aufwendige Technik nicht artgerecht. Auch die Haltung von Griechischen Landschildkröten auf Balkonen sollte man eher skeptisch betrachten. Auf dem begrenzten Raum ist es, selbst bei ausreichendem Platzangebot für jüngere Tiere, schwierig, die richtigen klimatischen Bedingungen herzustellen. Bei Südlage wird es am Mittag oft gleichmäßig zu heiß, die Schildkröten haben keine kühlere Zone, in die sie sich zurückziehen könnten. Auf anderen Balkonen kann wieder Zugluft die Gesundheit der Tiere gefährden.

Reinigung

Sowohl das Frühbeet als auch das Freigehege müssen regelmäßig gereinigt werden. Sammeln sich zu viele Kot-, Futter- und Häutungsreste an, besteht Gefahr für die Gesundheit der Griechischen Landschildkröten. Ist der Bodengrund durchgängig stark verschmutzt, kann eine neue Schicht eingebracht werden.

Ernährung: Das frisst die Griechische Landschildkröte

Griechische Landschildkröten sind reine Vegetarier. Das macht die Fütterung für manch einen Halter angenehmer als bei anderen Reptilien, die lebende Insekten oder kleine Säugetiere fressen. Griechische Landschildkröten suchen Ihr Futter übrigens gerne selber. Ein beträchtlicher Teil der Bepflanzung sollte daher aus einer faserreichen Kost bestehen, wie sie die Schildkröten mögen: Wildpflanzen und Wildkräuter stehen ganz oben auf dem täglichen Speiseplan. Reicht die natürliche Bepflanzung nicht aus, kann mit frischen Pflanzen zugefüttert werden, ebenso mit getrocknetem Kräuterheu. Gelegentlich darf es auch mal Salat und Gemüse sein. Obst hingegen ist für Griechische Landschildkröten keine gute Wahl.
Beim Zufüttern sollte man sich übrigens am Jahreslauf und dem natürlichen Angebot an Futterpflanzen orientieren. Während im Frühjahr und Sommer frische Kost überwiegt und durch angewelkte Pflanzen ergänzt wird, stehen im Herbst vor allem welke und trockene Pflanzen sowie Heu auf dem Speiseplan. Während der Winterruhe wird dann gar nicht mehr gefressen. Calzium, z. B. in Form von Sepiaschalen, und Vitamine für Schildkröten sollten für eine ausgeglichene Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen ganzjährig unter das Futter gemischt werden.

Griechische Landschildkröten überwintern

Alle Europäischen Landschildkröten sind im natürlichen Habitat kühlen Temperaturen im Winter ausgesetzt. Als wechselwarme Tiere überstehen sie diese in Form einer Winterstarre, bei der Atmung, Herzfrequenz und Kreislauf auf Sparflamme laufen. Das spart Energie, die aufgrund des Mangels an Wärme nicht zur Verfügung steht. Griechische Landschildkröten begeben sich ab Temperaturen unter 12 °C in die Winterstarre, die je nach Verbreitungsgebiet in etwa von November bis März dauert. Im natürlichen Habitat überwintern die Tiere natürlich in Verstecken in freier Natur. In Gefangenschaft sollte man die Tiere unter kontrollierten Bedingungen im Kühlschrank oder Keller überwintern. Ideal ist eine Box mit feuchtem Laub und Temperaturen zwischen 8 und 10 °C. Zur Aufhebung der Winterstarre werden Temperatur und Beleuchtung langsam gesteigert, eine Woche nach dem Ende der Winterstarre sollte die Schildkröte einmalig für 10-20 Minuten in lauwarmem Wasser gebadet werden. Vor der Winterruhe sollte eine Kotprobe an ein spezialisiertes Labor oder einen Reptilientierarzt geschickt werden, um auf Parasitenbefall zu untersuchen. Dabei mindestens zwei Wochen Vorlauf planen, damit bei zu starkem Befall noch behandelt werden kann. Wie wichtig das ist, kannst Du hier nachlesen. Ausführliche Informationen zur Winterruhe gibt es hier. Die Winterstarre ist äußerst wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere und Voraussetzung für eine erfolgreiche Paarung.

Fortpflanzung und Zucht der Griechischen Landschildkröte

Eine eindeutige Unterscheidung der Geschlechter ist bei Griechischen Landschildkröten mit etwa 4-6 Jahren möglich. Die Männchen erkennt man an der dickeren Schwanzwurzel, dem vor allem im Alter sehr stark ausgeprägten Hornnagel und einem leicht nach innen gewölbten Bauchpanzer. Bei Weibchen ist dieser gerade, die Kloake liegt näher am Körper und allgemein sind die Tiere schwerer und größer. Die Geschlechtsreife erreichen Männchen mit ca. 10 Jahren oder 400 Gramm, Weibchen etwas später mit ca. 12 Jahren oder 700 Gramm. Spätestens ab dann ist eine Vergesellschaftung mit anderen Europäischen Landschildkröten nicht mehr empfehlenswert, wenn man Kreuzungen vermeiden will.
Für geschlechtsreife Tiere beginnt nach der Winterstarre die Paarungszeit. Die Männchen rammen und beißen die Weibchen, bis sie sich in Bewegung setzen. Das Männchen verfolgt das Weibchen und reitet auf. Im Mai bis Juni beginnt das Weibchen mit der Suche nach einem geeigneten Platz für die Eiablage. Um eine mitunter tödliche Legenot zu verhindern, muss ein solcher zur Verfügung stehen. Ideal ist ein Legehügel aus Gartenerde, Mutterboden und Sand, der von der Sonne ordentlich gewärmt wird. Die Weibchen entscheiden sich nach Probegrabungen für einen Platz und heben dann dort eine Grube aus. In diese werden pro Gelege zwischen 2 und 11 Eier gelegt, zwei bis maximal drei Gelege pro Jahr. Mit etwas Glück schlüpfen die jungen Schildkröten nach 90 Tagen im Freigehege. Wer züchten möchte, zeitigt die Eier lieber unter kontrollierten Bedingungen im Inkubator auf feuchtem Vermiculit, Sand oder Seramis-Granulat bei 26-32 °C am Tag, leichter Nachtabsenkung und 70-95 % Luftfeuchtigkeit.
Die Aufzucht der Jungen erfolgt in Gruppen von 3-10 Tieren in Zimmerterrarien. Eine gute Beleuchtung ist Grundvoraussetzung für die gesunde Entwicklung der Tiere. Wann immer möglich, sollten aber auch junge Griechische Landschildkröten Wärme und UV-Strahlung direkt von der Sonne beziehen.
Züchter sind dazu verpflichtet, jedes Tier fotografisch zu dokumentieren. Bei griechischen Landschildkröten handelt es sich um eine geschützte Art, die nur mit Herkunftsnachweis und Meldung gehalten werden darf. Zum Wohle der Tiere sollte man sich unbedingt an die oben dargestellten Anforderungen an eine artgerechte Haltung halten. Diese gelten jedoch nur als Mindestmaß. Wer echtes Interesse an der Pflege von Griechischen Landschildkröten hat, tut gut daran, sich vorher ausgiebig einzulesen und Unterbringung und Haltung von langer Hand zu planen. Denn während Griechische Landschildkröten in Freiheit meist nur um die 20 Jahre alt werden, erreichen sie in Gefangenschaft bei guter Pflege nicht selten ein Alter von 70 Jahren, in Einzelfällen über 100!