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Calciummangel ist bei Terrarienhaltung ein häufiges Problem - Calcium für Reptilien


Die Beleuchtung für Terrarien kommt zwar dem Sonnenlicht schon nahe und wird ständig weiterentwickelt. Wirklich perfekt ist sie aber noch nicht. Und solange das der Fall ist, erkranken viele Tiere an Calciummangel, an einer Rachitis oder anderen Mangelerscheinungen. Auch scheinbar optimale Haltung generiert häufig Mangelerscheinungen. Dabei ist Rachitis die am häufigsten bei Reptilien festgestellte nichtinfektiöse Krankheit. Schuld ist ein Mangel an UV-B-Licht. Die Erkrankung lässt die Knochen weicher werden, was zu Verkrümmungen insbesondere der Wirbelsäule führt. Das kann nicht geheilt werden, die Schäden sind irreparabel. Wenn Reptilien ausgewachsen sind, spricht man von einer Osteomalazie und nicht von Rachitis. Wird Calcium im Futter zugesetzt, kann die Erkrankung verhindert werden.

Ausschlaggebend ist das Calcium-Phosphor-Verhältnis

Nehmen Reptilien mit ihrem Futter Phosphor auf, benötigt der Körper Calcium, um es zu verarbeiten. Ist das Mineral nicht in ausreichender Menge im Futter enthalten, wird es den Knochen entzogen. Die Folgen sind Deformationen und Wachstumsstörungen, Bewegungsstörungen und Muskelzittern. Mit dem zufüttern von Calcium und Vitamin D3 wie das verhindert. Die Präparate werden beispielsweise aus zerriebener Sepiaschale gewonnen, können aber auch aus Kalziumkarbonat mit zugesetztem Vitamin D3 und eventuell Aminosäuren und anderen Zusatzstoffen bestehen. Die unterschiedlichen Produkte sind teilweise für alle Reptilien (bei einigen Herstellern zusätzlich Amphibien) geeignet, teilweise für eine bestimmte Art entwickelt worden. Die Hersteller geben genau an, in welchen Mengen und in welcher Frequenz das Calcium bei den unterschiedlichen tag- oder nachtaktiven Tieren dem Futter zugesetzt werden sollte. Wir empfehlen, die Herstellerangaben zur Nahrungsergänzung mit Calcium von z.B. Nekton zu beachten.